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Landesfinanzierte Einrichtungen

Foto vom VKTA, Wissenschaftler bei der Strahlenschutzmessung
Strahlenschutzmessung an Rückbauabfällen im Zwischenlager Rossendorf.  © Jan Gutzeit

Der Freistaat Sachsen hat in den vergangenen Jahren die geisteswissenschaftliche Forschung auch außerhalb der Universitäten ausgebaut. Heute gibt es im Freistaat mehrere geisteswissenschaftliche landesfinanzierte Forschungseinrichtungen. Dazu zählen die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden.

Besondere Bedeutung kommt dem Sorbischen Institut (Serbski Institut) in Bautzen zu. Die Forscherínnen und Forscher dieses Instituts erkunden die Vergangenheit und die Gegenwart der Sorben, einer ethnischen Minderheit in der Lausitz. Schwerpunkte der Forschungen sind die Geschichte, Kultur und Sprache der Sorben in der Ober- und Niederlausitz. Das Institut unterhält eine Zweigstelle für niedersorbische Forschungen in Cottbus. Es wird von der Stiftung für das sorbische Volk finanziert, die ihre Mittel vom Bund, dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen erhält.

Aber auch im technischen Bereich werden Forschungseinrichtungen aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert. Das Kurt-Schwabe-Institut für Mess- und Sensortechnik e.V. Meinsberg forscht grundlagen- und anwendungsorientiert in den Bereichen physikalische Chemie, Sensorik und Materialwissenschaften. Die NaMLab (Nanoelectronic Materials Laboratory) gGmbH in Dresden setzt ihren Schwerpunkt im Bereich Materialien für (Mikro-/Nano-) Elektronikbauteile.

Eine weitere landesfinanzierte Einrichtung ist der VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e. V. in Dresden, dessen Kompetenzen vor allem in den Bereichen Rückbau kerntechnischer Altanlagen sowie sichere Entsorgung von Kernmaterialien und radioaktiven Abfällen liegen.

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