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Helmholtz-Gemeinschaft

 Dresdner Physiker arbeiten am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf an Beschleunigern für die Krebstheraphie mit Protonen. © Rainer Weisflog

Die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) hat die Aufgabe, langfristige Forschungsziele des Staates und der Gesellschaft zu verfolgen und die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und zu verbessern. Dies tut sie, indem sie durch strategisch-programmatische Spitzenforschung in den sechs Bereichen Energie, Materie, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Erde und Umwelt sowie Raumfahrt, Luftfahrt und Verkehr Beiträge zur Lösung großer und drängender Einrichtungen der Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft leistet. www.helmholtz.de

Im Freistaat Sachsen sind zwei Helmholtz-Zentren und zwei Helmholtz-Institute ansässig.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit Sitz in Leipzig erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften, insbesondere dicht besiedelten städtischen und industriellen Ballungsräumen sowie naturnahen Landschaften. Einen wichtigen Bereich bildet dabei die Wasserforschung.

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) betreibt Forschung in den Bereichen Gesundheit, Energie und Materie. Im Bereich Gesundheit stellt die Krebsforschung einen wesentlichen Komplex dar.

Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) – es gehört zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf - entwickelt in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg innovative Technologien für die Wirtschaft, um mineralische und methallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlicher zu recyceln.

Im Helmholtz-Institut für Metabolismus, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG) Leipzig kooperieren das Helmholtz Zentrum München sowie die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig und das Universitätsklinikum Leipzig. Es führt die hochklassigen und komplementären Expertisen der beteiligten Einrichtungen zusammen, um die Entwicklung neuer Präzisionstherapien im Bereich von Diabetes und Übergewicht voranzubringen, die zusammen mit ihren Folgeerkrankungen eine der größten gesundheitlichen Herausfor-derungen in unserer Gesellschaft darstellen.

Hinzu kommen in Dresden Standorte für drei Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen.

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) beschäftigt sich mit der Erforschung der Ursachen und Mechanismen sowie der Entwicklung von Diagnose- und Therapiemethoden neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und anderer neurodegenerativer Störungen. DZNE-Kooperationspartner in Dresden sind die Technische Universität Dresden, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD).

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD), in dem das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und die Technische Universität Dresden mitarbeiten, beschäftigt sich mit der Erforschung verbesserter Präventions- und Therapiestrategien gegen Diabetes mellitus.

Am Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) forschen Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, des Max Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik sowie des Helmholtz Zentrums Dresden-Rossendorf sowie Partner anderer Standorte an der grundlegenden Verbesserung der Vorsorge und Diagnose sowie einer rascheren Anwendung personalisierter Therapien für Krebspatienten.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) am Standort Dresden, eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, das Universitätsklinikum Dresden und das Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf verbindet exzellente Krebsforschung und interdisziplinäre Patientenversorgung.

 

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