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Forschungsstandort Sachsen

Foto Viruteller Wald
Der virtuelle Wald im Visualisierungszentrum des Helmholtz-zentrums für Umweltforschung (UFZ) Leipzig.  © Andre Künzelmann

Das  leistungsfähige Wissenschaftsland Sachsen lebt von Menschen, die unsere Zukunftsfragen in ganz unterschiedlichen Bereichen mit Neugierde und Ausdauer angehen. Die Forscherinnen und Forscher von heute stehen damit in guter Tradition. Große Namen wie Gottfried Wilhelm Leibniz, Carl Gustav Carus oder Wilhelm Ostwald sind mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen verknüpft. Sachsen war über die Jahrhunderte ein Dreh- und Angelpunkt vielfältiger kultureller, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen und Entdeckungen.

Auf den wissenschaftlichen Traditionen Sachsens aufbauend ist es in den vergangenen 25 Jahren gelungen, ein dichtes Netz von 14 Hochschulen – vier Universitäten, fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften, fünf Kunsthochschulen – und eine große Dichte von außeruniversitären Forschungseinrichtungen – 14 Institute und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, sechs Max-Planck-Institute, sieben Institute der Leibniz-Gemeinschaft, zwei Helmholtz-Zentren, ein Helmholtz-Institut und acht landesfinanzierte Einrichtungen – aufzubauen. In der Mikroelektronik, der Nanotechnologie, dem Maschinen- und Fahrzeugbau, den Material- und Werkstoffwissenschaften, der Biotechnologie, den Neurowissenschaften, der Medizintechnik und der Umweltforschung kann Sachsen bereits heute mit international sichtbarer Spitzenforschung aufwarten. Aber auch im Bereich der Geisteswissenschaften leisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Hervorragendes.

Universität Leipzig, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum
Universität Leipzig, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum.  © Uni Leipzig/Swen Reichhold

Die einzelnen Einrichtungen sind untereinander und auch mit der Wirtschaft vernetzt. Sie pflegen den wissenschaftlichen Austausch und betreiben gemeinsame Forschungsprojekte in verschiedenen Fachgebieten. Diese Vernetzung trägt dazu bei, Ergebnisse aus der Forschung zügig in die industrielle Anwendung zu überführen oder auch Fragestellungen aus der Wirtschaft wissenschaftlich zu analysieren und zu bearbeiten. Viele fachspezifische Forschungsnetzwerke organisieren sich in Sachsen, von denen drei Beispiele nachfolgend aufgeführt sind.

Der Materialforschungsverbund Dresden e.V. ist bereits seit 1993 aktiv und vereint rund 20 universitäre, außeruniversitäre und Industrie-Forschungseinrichtungen vorwiegend aus den Fachbereichen Werkstofftechnik und Materialforschung. Das Spektrum der Forschungstätigkeit erstreckt sich von der Grundlagen- bis hin zur angewandten Forschung und Entwicklung z.B. von Prototypen über nahezu alle Materialklassen. Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen und Forschungsinstitute gründeten im Jahr 2000 in Dresden das Netzwerk Silicon Saxony e.V. der Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie. Mittlerweile zählt das Netzwerk über 300 Mitglieder und ist inzwischen das größte Mikroelektroniknetzwerk Europas. Im Bereich der Biotechnologie sowie der angrenzenden Ingenieurwissenschaften organisieren sich seit 2009 Unternehmen, Wissenschaft und weitere Partner im Netzwerk Biosaxony e.V.

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