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Strategieprozess für die Forschung in Sachsen

Weißbuch für die Forschung in öffentlichen Wissenschaftseinreichtungen im Freistaat Sachsen

Weißbuch - Abschlussfilm

White Paper - Final Film

 
  • Wie kann sich die sächsische Forschungspolitik auf die Herausforderungen der Zukunft einstellen?
  • Welche Rahmenbedingungen werden benötigt, um sowohl den zukunftsgerichteten Ausbau bestehender als auch die Ansiedlung neuer Forschungseinrichtungen in Sachsen voranzubringen?
  • Wie kann der Beitrag der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung in Sachsen gestärkt werden?

Antworten auf diese und eine Vielzahl weiterer Fragen standen im Mittelpunkt eines durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) initiierten Strategieprozesses: Projekt »Weißbuch für die Forschung in öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen im Freistaat Sachsen«. Mit dem Weißbuch werden die Voraussetzungen gelegt, aktuelle forschungspolitische Zukunftsfragen und die damit verbundenen zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen begleiten und mitgestalten zu können.

Diese Maßnahme ist im Koalitionsvertrag verankert und wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Das Bild fasst den Inhalt des Textes grfisch zusammen. © VDI/VDE

Aktuelles und Beteiligungen

Hier finden Sie Informationen zu abgeschlossenen Beteiligungsaufrufen und Veranstaltungen.

Weißbuch vorgestellt: Erfolgreiche Abschlusskonferenz am 10. November 2023

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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (links) mit Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, bei der Anschlusskonferenz zum Weißbuchprozess am 10. November 2023

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (links) mit Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, bei der Anschlusskonferenz zum Weißbuchprozess am 10. November 2023
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Minister Gemkow mit Marina Heimann, futureSAX, im Gespräch

Minister Gemkow mit Marina Heimann, futureSAX, im Gespräch
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Prof. Dr. Thomas Mikolajick, naMLab gGmbH/TU Dresden

Prof. Dr. Thomas Mikolajick, naMLab gGmbH/TU Dresden, spricht vor den Anwesenden auf dem Podium
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v.l.: Prof. Dr. Thomas Mikolajick, naMLab gGmbH/TU Dresden, Prof. Dr. Wolfgang Maaß, DFKI/Universität des Saarlandes, Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

v.l.: Prof. Dr. Thomas Mikolajick, naMLab gGmbH/TU Dresden, Prof. Dr. Wolfgang Maaß, DFKI/Universität des Saarlandes, Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Prof. Dr. Bertolt Meyer, TU Chemnitz

: Prof. Dr. Bertolt Meyer, TU Chemnitz, am Mikrofon
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Spotlight-Talk im Rahmen der Abschlusskonferenz

Spotlight-Talk im Rahmen der Abschlusskonferenz
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Spotlight-Talk im Rahmen der Abschlusskonferenz

Spotlight-Talk im Rahmen der Abschlusskonferenz
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

v.l.: Minister Gemkow, Marina Heimann, futureSAX, Prof. Dr. Bertolt Meyer, TU Chemnitz

v.l.: Minister Gemkow, Marina Heimann, futureSAX, Prof. Dr. Bertolt Meyer, TU Chemnitz, im Gespräch
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

vlnr: Marina Heimann, futureSAX, Minister Gemkow, Prof. Dr. Bertolt Meyer, TU Chemnitz, Prof. Dr. Wolfgang Maaß, DFKI/Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Thomas Mikolajick, naMLab gGmbH/TU Dresden

vlnr: Marina Heimann, futureSAX, StM Gemkow, Prof. Dr. Bertolt Meyer, TU Chemnitz, Prof. Dr. Wolfgang Maaß, DFKI/Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Thomas Mikolajick, naMLab gGmbH/TU Dresden
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden, Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden, Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretz
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Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden; Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden; Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (links), Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

vlnr.: Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
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Finalistenpitching im Ideenwettbewerb „Science on Stage“

Finalistenpitching im Ideenwettbewerb „Science on Stage“
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Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden; Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, StM Gemkow, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden; Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, StM Gemkow, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr.
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: Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden; Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, StM Gemkow, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

: Finalisten im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden; Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, StM Gemkow, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Dr
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Minister Gemkow mit Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (Gewinnerin im Science on Stage-Ideenwettbewerb)

Minister Gemkow mit Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (Gewinnerin im Science on Stage-Ideenwettbewerb)
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Klaus Burmeister, Geschäftsführer foresightlab und Vorsitzender des Vereins D2030 - Deutschland neu denken e.V., Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Klaus Burmeister, Geschäftsführer foresightlab und Vorsitzender des Vereins D2030 - Deutschland neu denken e.V., Dr. Robert Peters, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Abschlusskonferenz zum Weißbuch-Prozess

Abschlusskonferenz zum Weißbuch-Prozess - Blick auf das Podium
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Preisverleihung im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Minister Gemkow, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (Gewinnerin), Prof. Dr. Jens Krzywinski, TU Dresden

Preisverleihung im Ideenwettbewerb „Science on Stage“: vlnr: Dr. Doreen Pretze, TU Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Minister Gemkow, Dr. Jana Tittmann-Otto, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (Gewinnerin), Pr
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(© Blend 3 / Frank Grätz)

Abschlusskonferenz zum Weißbuch-Prozess - in der Mitte Wissenschaftsminister Gemkow

Abschlusskonferenz zum Weißbuch-Prozess - in der Mitte Wissenschaftsminister Gemkow

Auswertung der Fachtagung

Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschung stellen keine Gegensätze dar. Vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen werden ein Zusammendenken und eine Öffnung in beide Richtungen immer wichtiger, um wechselseitige Potenziale heben zu können. Dies gilt nicht nur für die fachliche Arbeit der Forschenden, sondern muss auch im Kontext innovativer Förderformate oder struktureller Weiterentwicklungen von Wissenschaftseinrichtungen diskutiert werden.

Mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten am 28. März 2023 in einer Online-Fachtagung im Rahmen des vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus initiierten Strategieprozesses »Weißbuch für die Forschung in öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen im Freistaat Sachsen« über die Verbindung und Verzahnung von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung. Im Ergebnis konnte eine Vielzahl an wertvollen Impulsen und Anregungen für die Arbeit am Weißbuch generiert werden, welches in den kommenden Monaten entstehen wird.

Ein herzlicher Dank für die Mitwirkung gilt allen Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmenden.

Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in seiner Rede (zum Mitschnitt siehe Verweis weiter unten):

»Das Gründungsprojekt von Uğur Şahin, Özlem Türeci und Christoph Huber (Biontech-Gründer:innen und Entwickler:innen der ersten Coronaimpfung) ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie jeden Tag grundlagenorientierte Aspekte und anwendungsorientierte Aspekte der Forschung kombiniert werden«, so Prof. Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

»Wenn sie als akademische Lehrkraft das Umschlagen von grundlagenorientierte Aspekte auf anwendungsorientierte Aspekte der Forschung zeigen und ein lebendiges Vorbild dafür sind wie dieses Umschlagen passieren kann, dann funktioniert das auch, aber es darf nicht auf Sonntagspredigten beschränkt sein«, so Prof. Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

Agenda (kurzfristig umgestellt auf Online-Veranstaltung)

09:30 Uhr   Einlass

10:00 Uhr    Eröffnung und Keynote »Wechselspiel von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung – Impulse für eine Forschungspolitik der Zukunft«
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies
Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

10:30 Uhr    Impuls: Grundlagenforschung als essentieller Baustein für Innovation und wirtschaftliche sowie nachhaltige Entwicklungen
Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Ullrich
Präsident, Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG)

11:00 Uhr    Impuls: Herausforderungen der Anwendungsorientierung von Forschung
Dr. Rainer Lange
Leiter der Abteilung Forschung, Geschäftsstelle des Wissenschaftsrat

11:30 Uhr    Müssen Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung stärker zusammenrücken?  Erfahrungen aus dem sächsischen Weißbuchprozess
Dr. Antje Zehm
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

12:00 Uhr    Networking und Lunch

13:00 Uhr    Fokusgruppen – Parallelworkshops mit spannenden Impulsen

  1. Strukturelle Rahmenbedingungen: Welche innovativen organisatorischen bzw. strukturellen Ansätze gibt es?
    Moderation: Dr. Robert Peters, VDI/VDE-IT GmbH

    Das Aachener Modell und die damit verbundenen strukturellen Rahmenbedingungen
    Manfred Nettekoven
    Kanzler, RWTH Aachen

    Erkenntnisse und Empfehlungen aus der wissenschaftlichen Begutachtung der programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft
    Dr. Sören Wiesenfeldt
    Leiter Bereich Forschung, Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
  2. Forschungsförderung: Wie müssen Förderinstrumente, -formate aufgesetzt werden, um einen positiven Einfluss auf den Austausch zwischen Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung zu haben?
    Moderation: Dr. Jochen Kerbusch, VDI/VDE-IT GmbH

    Erfahrungen der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND)
    Dr. Antonia Schmalz
    Projektmanagerin, SPRIND Bundesagentur für Sprunginnovationen

    Erfahrung aus der Fördermaßnahme »Forschung für neue Mikroelektronik (ForMikro)«
    Dr. Jochen Kerbusch
    Berater, VDI/VDE-IT GmbH, Projektträger für das Bundesministerium für Bildung und Forschung
  3. Zusammenarbeit: Grundlagenforschung und Transfer in den Geistes- und Sozialwissenschaften – ein Spannungsfeld? Welche Ansätze für die übergreifende Zusammenarbeit gibt es und wie gelingt der Transfer?
    Moderation: Dr. Antje Zehm, Vicky Tröger, VDI/VDE-IT GmbH

    Digital Humanities: Erfahrungen aus der Praxis eines strategischen Forschungsfeldes an der Universität Leipzig
    Prof. Dr. Matthias Middell
    Prorektor für Campusentwicklung: Kooperation und Internationalisierung, Universität Leipzig

    Transfer geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse mittels digitaler Publikationsplattform: perspectivia.net
    Dr. Harald Rosenbach
    Geschäftsführer, Max Weber Stiftung (MWS)

    Transfer zwischen Geschichtswissenschaften und Geschichtsjournalismus: Worauf ist zu achten?
    Georgios Chatzoudis
    Redaktionsleiter Online, Gerda Henkel Stiftung

14:45 Uhr    Highlights aus den Fokusgruppen  
Moderation: Dr. Robert Peters, VDI/VDE-IT GmbH

15:00 Uhr    Podiumsgespräch Großforschungszentren »Grundlagenforschung und anwendungsnahe Forschung unter einem Dach«

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter H. Seeberger
Center for the Transformation of Chemistry (CTC), Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Prof. Dr. Christian Stegmann,
Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA); Deutsches Elektronen-Synchroton DESY

Moderation: Dr. Robert Peters, VDI/VDE-IT GmbH

16:00 Uhr     Ausklang und Networking bis 17:30 Uhr

Unter dem Label »Science on stage - Bühne frei für die Wissenschaft« wurden in dem den Weißbuch-Prozess begleitenden Ideenwettbewerb originelle und kreative Lösungsansätze, Impulse und Anregungen von Forschenden für zentrale Handlungsfelder einer zukunftsorientierten Forschungspolitik im Freistaat Sachsen gesucht.

Das sind die Schwerpunkte, zu denen frische, innovative Ideen gefragt waren:

  • Sichtbarkeit und Vernetzung der Forschungseinrichtung ausbauen
  • Inter- und Transdisziplinarität, transsektorale Forschung anreizen
  • Transfergeschehen stärken
  • Internationalisierung voranbringen

Mit Beginn des Jahres 2023 konnten Beiträge und Konzepte in unterschiedlichsten Formaten eingereicht werden, z. B. als Text, Präsentation, Video, Audio oder auch als Grafik.
Nach Sichtung der Vorschläge wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am 3. Juli 2023 zu einem Pitching-Workshop eingeladen, um ihre Ideen vor der Jury zu präsentieren. 18 spannende Beiträge aus der kompletten Bandbreite der sächsischen Forschungslandschaft wurden vorgestellt und diskutiert.

Zu den Pitches des Wettbewerbs als Kurzvideos

Im Ergebnis dieses Workshops stehen nun drei Finalisten fest, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Weißbuch-Prozesses ihre Ideen Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow und natürlich insbesondere dem Publikum vorstellen werden.

Wer wird den Wettbewerb gewinnen? Sie entscheiden mit!
Merken Sie sich bereits jetzt den Termin der Abschlusskonferenz vor: 10. November 2023 in Dresden!

Leipzig, Kunstkraftwerk, 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Welche Potenziale und Rahmenbedingungen in der Forschungslandschaft Sachsens liegen vor, um darauf aufbauend strategische Empfehlungen für eine zukunftsorientierte Forschungspolitik im Freistaat zu erarbeiten? Im Beisein des sächsischen Wissenschaftsministers Sebastian Gemkow wurden am 8. September 2022 Ergebnisse der SWOT-Analyse im Rahmen der Konferenz „Forschung für die Zukunft – die Zukunft der Forschung: der sächsische Weißbuchprozess“ diskutiert.

Pressemitteilung

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(© Philipp Kirschner)

Podium

Blick auf das Podium vor dem Screen „Impulse für eine zukunftsorientierte Ausrichtung sächsischer Wissenschafts- und Forschungspolitik“
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(© Philipp Kirschner)
Teilnehmende an der Konferenz von oben
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(© Philipp Kirschner)
Teilnehmende an der Konferenz
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(© Philipp Kirschner)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow begrüßt Teilnehmende

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow begrüßt Teilnehmende
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(© Philipp Kirschner)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow am Rednerpult
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Konferenzsaal im Kunstkraftwerk Leipzig mit Publikum
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(© Philipp Kirschner)

Dr. Wilhelm Krull, Gründungsdirektor THE NEW INSTITUTE

Dr. Wilhelm Krull, Gründungsdirektor THE NEW INSTITUTE, am Rednerpult
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(© Philipp Kirschner)

Moderator Dr. Marc Bovenschulte, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Moderator Dr. Marc Bovenschulte, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, beim Vortrag
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(© Philipp Kirschner)

Dr. Antje Zehm, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Dr. Antje Zehm, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, am Rednerpult
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Konferenzsaal im Kunstkraftwerk Leipzig

Konferenzsaal im Kunstkraftwerk Leipzig von oben
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(© Philipp Kirschner)

Pausengespräche

Teilnehmende im Gespräch an Stehtischen
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(© Philipp Kirschner)

Pausengespräche

Teilnehmende im Gespräch von oben
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(© Philipp Kirschner)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow mit Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow auf dem Podium mit Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN
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(© Philipp Kirschner)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow mit Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN, und Wilhelm Krull, Gründungsdirektor THE NEW INSTITUTE

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow auf dem Podium mit Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN, und Wilhelm Krull, Gründungsdirektor THE NEW INSTITUTE
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(© Philipp Kirschner)

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion im Konferenzsaal Kunstkraftwerk Leipzig. Blick auf Publikum und Podium
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(© Philipp Kirschner)

Prof. Dr. Edeltraud Günther, Direktorin UNU Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources Dresden

Prof. Dr. Edeltraud Günther, Direktorin UNU Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources Dresden, im Podium
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(© Philipp Kirschner)

Prof. Dr. Dr. Sebastian M. Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf

Prof. Dr. Dr. Sebastian M. Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, im Podium
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(© Philipp Kirschner)

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow mit Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow auf dem Podium mit Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN
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(© Philipp Kirschner)
Blick ins Publikum
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(© Philipp Kirschner)

Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN

Claudia Muntschick, KREATIVES SACHSEN, im Podium
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(© Philipp Kirschner)
Blick ins applaudierende Publikum
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(© Philipp Kirschner)

Podiumsbesetzung

Die Podiumsbesetzung
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(© Philipp Kirschner)

Prof. Dr. Gerik Scheuermann, Universität Leipzig

Prof. Dr. Gerik Scheuermann, Universität Leipzig, am Rednerpult
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(© Philipp Kirschner)

Prof. Dr. med. Jürgen Weitz, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Prof. Dr. med. Jürgen Weitz, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, am Rednerpult
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(© Philipp Kirschner)

Prof. Dr. Christiane Solf, Evangelische Hochschule Dresden

Prof. Dr. Christiane Solf, Evangelische Hochschule Dresden, am Rednerpult
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Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow applaudierend im Publikum
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Prof. Dr. Angela Hommel, Westsächsische Hochschule Zwickau

Prof. Dr. Angela Hommel, Westsächsische Hochschule Zwickau, am Rednerpult
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(© Philipp Kirschner)

Daniel Konopka, Technische Universität Dresden

Daniel Konopka, Technische Universität Dresden, am Rednerpult
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(© Philipp Kirschner)

Get Together

Blick von oben in den Konferenzsaal beim "Get Together"

Schwer zu erklären, aber extrem leistungsfähig - Quantentechnologien können Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft stark verändern. Beispiele für Anwendungen sind sehr viel genauere Messgeräte, eine stark erhöhte Sicherheit bei der Datenkommunikation oder deutlich leistungsfähigere Computer. In Sachsen belegen Exzellenzcluster wie ct.qmat oder auch das Landeskompetenzzentrum QAPPS die Leistungsfähigkeit der Forschung auf diesen Gebieten.

Rund 40 geladene Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten am 6. Juli 2022 in einem Workshop im Rahmen des Strategieprojektes »Weißbuch für die Forschung in öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen im Freistaat Sachsen« über Vernetzung, die Sichtbarkeit der Forschung auf dem Gebiet der Quantentechnologien und über die Frage, wie die klügsten Köpfe für Quanten-Forschungsprojekte gewonnen werden können.

 »Quantentechnologien sind die Schlüsseltechnologien der Zukunft. Der nächste Schritt muss sein, die stärksten Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich der Quantentechnologien zu identifizieren und sie dabei zu unterstützen, eine sächsische Quantencommunity mit internationaler Strahlkraft herauszubilden. Der Workshop im Rahmen des Weißbuchprozesses ist dafür die richtige Plattform«, so Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Andreas Handschuh.

Agenda

  • Networking Lunch
  • Grußwort durch Staatssekretär Dr. Andreas Handschuh
  • Keynote: Vernetzungs- und Forschungsaktivitäten in den Quantentechnologien – Erfahrungen aus der Umsetzung, Prof. Dr. Winfried Hensinger, Professor of Quantum Technologies, University of Sussex
  • Status quo der Quantentechnologien in Sachsen – ein Überblick mit dem Schwerpunkt Forschung, Dr. Jochen Kerbusch, VDI/ VDE-IT
  • Visual Roadmapping – thematische Gruppenarbeit
    • Vernetzung
    • Sichtbarkeit
    • Expertengewinnung
  • Posterwalk und Networking
  • Zusammenfassung und Ausblick, Dr. Jochen Kerbusch, VDI/ VDE-IT und Dr. Lutz Bryja, SMWK
  • Ende der Veranstaltung und Ausklang

Der Workshop »Forschung in Sachsen – Chancen nutzen. Risiken antizipieren« war ein weiterer Baustein im breit angelegten Strategieprozess und zielte darauf ab, die Ergebnisse des ersten Workshops am 10.03.2022 zu den Stärken, Schwächen und Potenzialen der Forschung in Sachsen weiterzuentwickeln und darauf basierend erste strategische Ansätze abzuleiten. In einem interaktiven Onlineformat, zu dem erneut Experten bzw. Expertinnen der sächsischen Wissenschaftslandschaft geladen waren, wurden nutzbare Chancen und zu vermeidende Risiken diskutiert und gemeinsam Ideen für Lösungsansätze zur Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Sachsen erarbeitet. Weiterhin diente der Workshop der institutionsübergreifenden Vernetzung.


Agenda

  • Begrüßung und Vorstellung des Projektes »Weißbuch Forschung Sachsen«, Dr. Antje Zehm, VDI/VDE-IT GmbH
  • Warm-up mit »Presseschau der Zukunft«: »Welche Schlagzeile zur sächsischen Forschung möchten Sie in 15 Jahren in der überregionalen Presse lesen?«, Dr. Jochen Kerbusch, VDI/VDE-IT GmbH
  • Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Forschung in Sachsen – Überblick über die Ergebnisse des 1. Workshops, Dr. Annette Stelter, VDI/VDE-IT GmbH
  • »Break out«-Sessions und Entwicklung strategischer Ansätze
    • Stärke-Chance-Kombination »Ausbauen!«
    • Schwäche-Risiko-Kombination »Angehen!«
    • Schwäche-Chance-Kombination »Aufholen!«
    • Stärke-Risiko-Kombination »Absichern!«
  • Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion, Dr. Antje Zehm und Dr. Jochen Kerbusch, VDI/VDE-IT GmbH
  • Ende der Veranstaltung

Der Workshop »Forschung in Sachsen - Status quo« stellte einen der vielen Bausteine in der Startphase des Strategieprozesses dar und zielte darauf ab, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen Stärken, Schwächen und Potenziale der Forschung in Sachsen zu identifizieren und zu diskutieren. In einem interaktiven Onlineformat tauschten sich die Teilnehmenden zu  vorherrschenden Rahmenbedingungen sowie zu Zukunftsvisionen zur Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Sachsens aus. Weiterhin gab der Workshop die Möglichkeit, Einblicke in die Sichtweisen anderer Institutionen zu erhalten und sich zu vernetzen.

Agenda

  • Begrüßung und Vorstellung des Projektes »Weißbuch Forschung Sachsen«, Dr. Antje Zehm, VDI/VDE-IT GmbH
  • Warm-up mit »Presseschau der Zukunft«: »Welche Schlagzeile zur sächsischen Forschung möchten Sie in 15 Jahren in der überregionalen Presse lesen?«, Dr. Jochen Kerbusch, VDI/VDE-IT GmbH
  • Vorstellung des Status Quo der Desktoprecherche sowie Zusammenfassung des Inputs der Teilnehmenden, Dr. Anette Stelter und Dr. Vera Fiehler, VDI/VDE-IT GmbH
  • »Break out« Sessions und gemeinsame Priorisierung von
    • Stärken
    • Schwächen
    • Chancen und
    • Risiken
    der sächsischen Forschungslandschaft
  • Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion, Dr. Antje Zehm und Dr. Jochen Kerbusch, VDI/VDE-IT GmbH
  • Ende der Veranstaltung

Vom 01.03.2022 bis 14.04.2022 wurde eine Online-Befragung durchgeführt, die von der Wissenschaftscommunity rege genutzt wurde.
 
Diese beinhaltete u.a. Fragen zu/zum

  • Status Quo der Forschungslandschaft
  • Kooperationen
  • Vernetzung und Internationalisierung
  • Digitalisierung
  • Zukünftigen Entwicklungen und Trends

Projektstatus: Auswertung von ca. 260 ausgefüllten Fragebögen durch den Projektträger VDI/VDE+IT GmbH

 

SWOT-Analyse

Im Rahmen des Strategieprozesses wurden zunächst Stärken, Schwächen sowie Potenziale der Forschungslandschaft in Sachsen identifiziert (SWOT-Analyse).

Dazu wurde eine Onlinebefragung gestartet, die ein möglichst breites Stimmungsbild zur Forschungslandschaft Sachsens generieren sollte. Die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse wurden mittels partizipativer Formate (Workshops, Interviews) sowie unter Einbeziehung umfangreicher Dokumenten- und Datenanalysen verdichtet und fließen schlussendlich in die Erarbeitung des Weißbuches ein.

Eine Auswertung der Befunde fand durch den Projektträger VDI/VDE+IT GmbH statt.

Mehr zum Projekt

Landessignet: stilisiertes sächsisches Wappen in grün mit der Überschrift "Sachsen"

Diese Maßnahme ist im Koalitionsvertrag verankert und wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Auszug aus dem Koalitionsvertrag 2019 bis 2024, Forschungsland Sachsen:
„Wir werden in einem Strategieprozess ein Weißbuch für die Forschung in öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen im Freistaat Sachsen entwickeln und berufen eine Expertenkommission zur Stärkung des Beitrages der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung in Sachsen. Auf dieser Grundlage wollen wir den Ausbau der bestehenden und die Ansiedlung neuer Forschungseinrichtungen unter Beachtung der regionalen Potenziale unterstützen.“

Grafische Darstellung des Textinhaltes © VDI/VDE

Der Strategieprozess des Weißbuches ist als partizipativer Prozess angelegt, um eine Plattform für einen offenen und breiten Dialog mit und zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie strategischen Partnern der Wissenschaftscommunity Sachsens anzubieten.

Das Bild zeigt einen Zeitstrahl, der den Ablauf des Projekts mit den Komponenten, die im Text beschrieben sind, darstellt. © VDI/VDE

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Den Auftakt bilden die Analyse spezifischer Stärken, Schwächen und Potentiale der sächsischen Wissenschaftslandschaft (SWOT-Analyse) und die Wirkungsanalyse der Landesforschungsförderung (Evaluation Richtlinie TG 70). Durch verschiedene Beteiligungsformate, wie z.B. Workshops, Interviews und Onlinebefragungen, sowie im Austausch mit einer hochkarätigen Expertenkommission, werden Inhalte des Weißbuches gemeinsam erarbeitet, diskutiert und verdichtet.

Die Grafik zeigt, welche Inhalte sich im Weißbuch wiederfinden sollen und was das Weißbuch leisten soll. © VDI/VDE

Aufbauend auf den hieraus gewonnenen Erkenntnissen formuliert das im Ergebnis entstehende Weißbuch wesentliche zukunftsorientierte Erwartungen bzw. strategische Leitlinien der Forschungspolitik im Freistaat Sachsen.

Begleitet wird der Prozess durch eine hochkarätige Expertenkommission zur Stärkung des Beitrages der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung in Sachsen. Dieses Begleitgremium namhafter Akteure der Forschungs- und Wissenschafts- sowie Wirtschaftslandschaft berät in regelmäßigen Sitzung und dient der Diskussion und Spiegelung der entstehenden forschungspolitischen, strategischen Leitlinien und Handlungsempfehlungen für den Freistaat Sachsen.

  • 30.05.2022: Auftaktsitzung der Expertenkommission mit StMin Gemkow
  • 09.12.2022: 2. Sitzung der Expertenkommission mit StMin Gemkow
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