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Forschungsprojektförderung (Titelgruppe 70)

Einen wesentlichen Bestandteil des Förderportfolio des Wissenschaftsministeriums stellt die Forschungsprojektförderung aus Landesmitteln dar (Titelgruppe 70). Grundsätzliches Ziel dieses Programms sind Erhalt und Stärkung des Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsstandortes Sachsen im nationalen und globalen Wettbewerb – insbesondere durch den Ausbau vorhandener Expertise sowie die Anregung der Entwicklung innovativer, zukunftsweisender Kompetenzen. Ebenso gefördert werden Projekte, welche die Initiierung und den Ausbau von Vernetzungsaktivitäten sächsischer Wissenschaftseinrichtungen untereinander vorantreiben sowie die Anbahnung und Etablierung von Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen.

Konkrete Hinweise zu den Förderlinien im laufenden Doppelhaushalt sowie zu den formalen Voraussetzungen einer Antragstellung finden Sie hier.

Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus über einen Förderaufruf zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren Verbesserung der Drittmittelfähigkeit und Stärkung internationaler Kooperationsaktivitäten

vom 28. September 2021

Sofern in diesem Förderaufruf keine abweichenden Festlegungen getroffen werden, gelten die Bestimmungen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Gewährung von Zuwendungen für Projekte im Forschungsbereich (RL TG 70) vom 3. Juli 2019 (SächsABl. S. 1005), die durch die Richtlinie vom 10. Dezember 2019 (SächsABl. SDr. 2020 S. S 7) geändert worden ist.

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Der Freistaat Sachsen beabsichtigt, mit diesem Aufruf Einzel- und Kooperationsprojekte auszuwählen und zu fördern, welche insbesondere die Fördergegenstände II. a) und II. c) der dieser Bekanntmachung zugrundeliegenden Richtlinie RL TG 70 aufgreifen.

I. Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind die innerhalb der Richtlinie RL TG 70 unter Punkt III ausgewiesenen potentiellen Zuwendungsempfänger.

II. Was wird gefördert?

Der Förderaufruf ist themenoffen.

Gefördert werden Forschungsvorhaben inkl. der für die Erfüllung der Projektziele notwendigen Investitionen, welche nachweislich die Einwerbung von Drittmitteln z. B. gegenüber dem Bund, der EU und weiterer Geber unterstützen und die Chancen der antragstellenden Einrichtung auf ein erfolgreiches Abschneiden in den entsprechenden wettbewerblichen Verfahren erhöhen. Damit wird ein direktes Aufgreifen des Fördergegenstandes II. c) der Richtlinie, welcher auf „Projekte zur Stärkung der Drittmittelfähigkeit einzelner Einrichtungen und/oder Verbünde" abstellt, erwartet.

Ebenso wird erwartet, dass die angestrebten Projekte unter Konkretisierung des Fördergegenstandes II. a) ("Projekte, die innovative Forschungsanschübe zur Profilierung einzelner Einrichtungen und/oder Verbünde darstellen") auf eine Vorbereitung und/oder Vertiefung internationaler Wissenschaftskooperationen hinarbeiten. Basis dieser Anforderung ist der grundsätzliche Anspruch einer verstärkten/verstetigten Einbindung sächsischer Expertise in internationale Forschungsaktivitäten als wichtiger Faktor im Profilierungsprozess. Unbedingt zu berücksichtigen ist, dass die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen Kern des Antrages sein muss. Reine Reise-, Konferenz- und/oder sonstige Vernetzungsaktivitäten werden nicht gefördert.

III. In welchem Zeitraum und in welcher Höhe wird gefördert?

Angestrebt wird ein Förderbeginn zum 1. April 2022. Der Förderzeitraum endet spätestens am 31.12.2022.

Für Einzelantragsteller steht pro Projekt ein Maximalbudget von 250.000 Euro für o. g. Zeitraum zur Verfügung. Die Jahresscheibe ist zwingend einzuhalten. Sollte ein geringerer Betrag geltend gemacht werden, kann das verbleibende Budget nicht im Folgejahr verausgabt werden.

2022 bis zu 250.000 Euro

Bei Kooperationsvorhaben kann jede Partnereinrichtung die jeweilige Jahresscheibe geltend machen, so dass sich das Gesamtvolumen des Projektes entsprechend erhöht.

IV. Wie wird gefördert?

Der Freistaat Sachsen gewährt die Zuwendung im Rahmen einer Projektförderung als Vollfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Für die Förderung werden Landesmittel eingesetzt. Für diesen Aufruf kalkuliert das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus ein Fördermittelbudget, welches bei Ausschöpfung des o. g. Maximalbetrages die Berücksichtigung von 35 Anträgen erlaubt.

V. Wer ist Ansprechpartner und wo erfolgt die Beantragung?

Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – ist Bewilligungsstelle sowie Ansprechpartner für die Beratung und Antragstellung. Die Projektskizzen sind in elektronischer Form an die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB), Abteilung Wirtschaft, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden (E-Mail-Adresse: wirtschaft@sab.sachsen.de) zu übermitteln.

VI. Wie gestaltet sich das Verfahren? / Welche Kriterien sind Grundlage für die Bewertung?

In Analogie zu den innerhalb der Richtlinie getroffenen Festlegungen ist ein zweistufiges Förderverfahren zu durchlaufen. Ein Anspruch auf Förderung entsteht daraus nicht.

Grundlage für die Förderentscheidung im Wettbewerb ist die von den Interessenten in Stufe 1 des Verfahrens einzureichende Projektskizze (bestehend aus Deckblatt und Projektbeschreibung). Zur Erstellung der Skizze ist das auf der Programmseite der SAB zur Forschungsprojektförderung bereitgestellte Formular Nr. 63119 zu verwenden. Die vorgegebene Struktur ist zwingend einzuhalten, ebenso die Maßgabe zum Umfang (für die Projektbeschreibung bis max. 10 Seiten bei Einzelanliegen und bis max. 12 Seiten bei Kooperationsvorhaben unter Verwendung von Mindestschriftgröße 11, die maximale Seitenzahl versteht sich inkl. Anlagen). Wird ein Kooperationsvorhaben angestrebt, ist lediglich eine, zwischen allen Partnern abgestimmte, max. 12-seitige Projektbeschreibung vorzulegen.

Die Hausleitungen der Förderinteressenten sind in Stufe 1 des Verfahrens dahingehend einzubinden, dass sie die Förderanliegen/Skizzen zentral erfassen und – sofern mehr als ein Anliegen existiert – ein Ranking erstellen. Entscheidendes Kriterium für die Abstufung ist neben der Plausibilität und formalen Qualität der jeweiligen Skizze (Struktur und Umfang) die Einordnung des Vorhabens in die forschungsstrategischen Planungen der antragstellenden Einrichtung. Für die Listenplätze 1 bis 5 ist durch die Hausleitung eine kurze Begründung/Unterstützung des Förderanliegens zu formulieren. Bei der Bank sind alle Projektskizzen einzureichen, auch jene, die durch die Hausleitungen keine Priorisierung erfahren haben.

Die Frist zur Vorlage der Projektskizzen inkl. des Einrichtungsranking (tabellarisch abfallend) bei der SAB beginnt mit Bekanntmachung dieses Aufrufes am 28.September 2021 und endet am 3. Dezember 2021. Es zählt das Datum des Eingangs der Unterlagen bei der Bank.

Im Februar 2022 entscheidet ein Gremium unter Beteiligung von Vertretern des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der Sächsischen Aufbaubank sowie ressortexterner Kompetenz abschließend über die Förderwürdigkeit der Anliegen. Grundlage ist das Ranking der Hausleitungen. Im Fall einer Überzeichnung werden zur weiteren Abstufung insbesondere die jeweiligen Darlegungen unter Gliederungspunkt 7 und 8 der Projektskizze zur Bewertung herangezogen. Konkret auszuführen ist hier u. a.,

  • wie durch die Förderung eine Steigerung der Drittmittelfähigkeit erreicht wird (Verweis auf entsprechende Programme / konkrete Antragsplanungen / erwartete bzw. angestrebte Einwerbungsbudgets etc.),
  • welche internationalen Kooperationen angestrebt/vertieft werden, wie sich diese in die Gesamtzielsetzung des Projektes einordnen, welche Perspektiven sich über die Projektlaufzeit hinaus durch die Kooperation eröffnen.

Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt. Bei positiver Entscheidung wird im Rahmen der zweiten Verfahrensstufe um Vorlage eines Vollantrages (AZA-Formulare) gebeten, der die Projektskizze ergänzt.

Die Prüfung auf Förderfähigkeit durch die SAB schließt sich an.

Dresden, 28. September 2021

Dr. Lutz Bryja
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
Leiter des Referates Grundsatzangelegenheiten Forschung

 

 

 

Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
über einen Förderaufruf zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren Geistes- und Sozialwissenschaftliche Forschung

vom 12. August 2021

Sofern in diesem Förderaufruf keine abweichenden Festlegungen getroffen werden, gelten die Bestimmungen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Gewährung von Zuwendungen für Projekte im Forschungsbereich (RL TG 70) vom 3. Juli 2019 (SächsABl. S. 1005), die durch die Richtlinie vom 10. Dezember 2019 (SächsABl. SDr. 2020 S. S 7) geändert worden ist.

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Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung leistet einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis, zur Versachlichung und zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Der Freistaat Sachsen beabsichtigt, mit diesem Aufruf Einzel- und Kooperationsprojekte auszuwählen und zu fördern, welche insbesondere die Fördergegenstände II. c) und II. d) der dieser Bekanntmachung zugrundeliegenden Richtlinie RL TG 70 aufgreifen.

I. Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind die innerhalb der Richtlinie RL TG 70 unter Punkt III ausgewiesenen potentiellen Zuwendungsempfänger.

II. Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungsprojekte im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften, welche aktuelle, gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen und wissenschaftlich bearbeiten. Unter Bezug auf die innerhalb der Richtlinie aufgeführten Fördergegenstände wird erwartet, dass insbesondere

c) Projekte zur Stärkung der Drittmittelfähigkeit einzelner Einrichtungen und/oder Verbünde sowie

d) Projekte, die Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft anstoßen und/oder vertiefen,

vorgelegt werden.

III. In welchem Zeitraum und in welcher Höhe wird gefördert?

Angestrebt wird ein Förderbeginn zum 1. März 2022. Der Förderzeitraum endet spätestens am 31.12.2025.

Für Einzelantragsteller steht pro Projekt ein Maximalbudget von 200.000 Euro für o. g. Zeitraum zur Verfügung. Dabei sind folgende Jahresscheiben zwingend einzuhalten:

2022 bis zu 80.000 Euro
2023 bis zu 40.000 Euro
2024 bis zu 40.000 Euro
2025 bis zu 40.000 Euro

Sollte für ein Jahr ein geringerer Betrag geltend gemacht werden, kann das verbleibende Budget nicht einer anderen Jahresscheibe zugeschlagen werden.

V. Wer ist Ansprechpartner und wo erfolgt die Beantragung?

Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – ist Bewilligungsstelle sowie Ansprechpartner für die Beratung und Antragstellung. Die Projektskizzen sind in elektronischer Form an die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB), Abteilung Wirtschaft, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden (E-Mail-Adresse: wirtschaft@sab.sachsen.de) zu übermitteln.

VI. Wie gestaltet sich das Verfahren? / Welche Kriterien sind Grundlage für die Bewertung?

In Analogie zu den innerhalb der Richtlinie getroffenen Festlegungen ist ein zweistufiges Förderverfahren zu durchlaufen. Ein Anspruch auf Förderung entsteht daraus nicht.

Grundlage für die Förderentscheidung im Wettbewerb ist die von den Interessenten in Stufe 1 des Verfahrens einzureichende Projektskizze (bestehend aus Deckblatt und Projektbeschreibung). Zur Erstellung der Skizze ist das auf der Programmseite der SAB zur Forschungsprojektförderung bereitgestellte Formular Nr. 63119 zu verwenden. Die vorgegebene Struktur ist zwingend einzuhalten, ebenso die Maßgabe zum Umfang (für die Projektbeschreibung bis max. 10 Seiten bei Einzelanliegen und bis max. 12 Seiten bei Kooperationsvorhaben unter Verwendung von Mindestschriftgröße 11, die maximale Seitenzahl versteht sich inkl. Anlagen). Wird ein Kooperationsvorhaben angestrebt, ist lediglich eine, zwischen allen Partnern abgestimmte, max. 12-seitige Projektbeschreibung vorzulegen.

Die Hausleitungen der Förderinteressenten sind in Stufe 1 des Verfahrens dahingehend einzubinden, dass sie die Förderanliegen/Skizzen zentral erfassen und – sofern mehr als ein Anliegen existiert – ein Ranking erstellen. Entscheidendes Kriterium für die Abstufung ist neben der Plausibilität und formalen Qualität der jeweiligen Skizze (Struktur und Umfang) die Einordnung des Vorhabens in die forschungsstrategischen Planungen der antragstellenden Einrichtung. Für die Listenplätze 1 bis 5 ist durch die Hausleitung eine kurze Begründung/Unterstützung des Förderanliegens zu formulieren. Bei der Bank sind alle Projektskizzen einzureichen, auch jene, die durch die Hausleitungen keine Priorisierung erfahren haben.

Die Frist zur Vorlage der Projektskizzen inkl. des Einrichtungsranking (tabellarisch abfallend) bei der SAB beginnt mit Bekanntmachung dieses Aufrufes am 12. August 2021 und endet am 10. November 2021. Es zählt das Datum des Eingangs der Unterlagen bei der Bank.

Im Januar 2022 entscheidet ein Gremium unter Beteiligung von Vertretern des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der Sächsischen Aufbaubank sowie ressortexterner Kompetenz abschließend über die Förderwürdigkeit der Anliegen. Grundlage ist das Ranking der Hausleitungen. Im Fall einer Überzeichnung werden zur weiteren Abstufung insbesondere die jeweiligen Darlegungen unter Gliederungspunkt 7 und 8 der Projektskizze zur Bewertung herangezogen. Konkret auszuführen sind hier:

  • Erläuterungen, wie durch die Förderung eine Steigerung der Drittmittelfähigkeit erreicht wird (Verweis auf entsprechende Programme / konkrete Antragsplanungen / Einwerbungs-budgets etc.),
  • plausible Darlegung, wie der unter Fördergegenstand d) ausgewiesene Anstoß / die Vertiefung von Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt wird.

Die Planung einer Veröffentlichung der Forschungsergebnisse über Open Access wird ausdrücklich begrüßt.

Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt. Bei positiver Entscheidung wird im Rahmen der zweiten Verfahrensstufe um Vorlage eines Vollantrages (AZA-Formulare) gebeten, der die Projektskizze ergänzt.

Die Prüfung auf Förderfähigkeit durch die SAB schließt sich an.

 

Dresden, 12. August 2021

Dr. Lutz Bryja
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
Leiter des Referates Grundsatzangelegenheiten Forschung

Aktueller Hinweis: Die Frist zur Einreichung von Anträgen ist am 10. Juni 2021 abgelaufen. Das Wettbewerbsverfahren konnte Mitte August 2021 abgeschlossen werden. Alle Antragsteller wurden individuell durch die SAB über das Ergebnis des Auswahlprozesses informiert.

Die Stärkung des Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsstandortes Sachsen im nationalen und globalen Wettbewerb ist eine herausragende, fortlaufend zu erfüllende Aufgabe. Die Umsetzung von forschungsstrategisch wichtigen Vorhaben setzt in vielen Fällen eine adäquate Ausstattung mit entsprechenden Ausrüstungsgegenständen voraus.

Der Freistaat Sachsen beabsichtigt, mit diesem Aufruf Einzelprojekte mit Investitionsschwerpunkt zur Verbesserung der Forschungsfähigkeit an sächsischen Wissenschaftseinrichtungen auszuwählen und zu fördern. Sofern in diesem Förderaufruf keine abweichenden Festlegungen getroffen werden, gelten die Bestimmungen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Gewährung von Zuwendungen für Projekte im Forschungsbereich (RL TG 70) vom 3. Juli 2019 (SächsABl. S. 1005), die durch die Richtlinie vom 10. Dezember 2019 (SächsABl. SDr. 2020 S. S 7) geändert worden ist.

 I. Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind die innerhalb der Richtlinie RL TG 70 unter Punkt III ausgewiesenen potentiellen Zuwendungsempfänger.

 II. Was wird gefördert?
Gefördert werden wissenschaftliche Forschungsprojekte mit Investitionsschwerpunkt, vorrangig im Bereich der Grundlagenforschung. Unter Berücksichtigung der innerhalb der Richtlinie aufgeführten Förderziele und -gegenstände soll die Forschungsfähigkeit der antragstellenden Einrichtung durch investive Maßnahmen aufgewertet werden. Dieser Anspruch bezieht sich auf das beantragte Förderanliegen, insbesondere aber auch auf eine längerfristige Verbesserung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit des Antragstellers. Die Nachhaltigkeit, Bedeutung und der Einsatz der Investition über den hier beantragten Förderzeitraum hinaus sind daher unter Nennung des Fördergegenstandes lt. RL TG 70, Punkt II, entsprechend darzulegen.
Pro Antrag können mehrere Ausstattungs- und Ausrüstungsgegenstände geltend gemacht werden.

 III. In welchem Zeitraum und in welcher Höhe wird gefördert?
Gefördert werden Projekte mit einem in 2021 zu realisierenden Investitionsschwerpunkt. Angestrebt wird ein Förderbeginn zum 1. August 2021, der Zuwendungszeitraum endet  am 31. Dezember 2021. Folgendes Budget steht pro Antrag maximal zur Verfügung: 2021: bis zu 400.000 Euro

Werden zum Abschluss der begleitenden Arbeiten über das Jahresende 2021 hinaus Mittel benötigt, kann für 2022 ein Maximalbetrag in Höhe von 25.000 Euro beantragt werden. Das Ende des Zuwendungszeitraumes verschiebt sich entsprechend.

 IV. Wie wird gefördert?
Der Freistaat Sachsen gewährt die Zuwendung im Rahmen einer Projektförderung als Vollfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Für die Förderung werden Landesmittel eingesetzt. Für diesen Aufruf kalkuliert das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus ein Fördermittelbudget, welches bei Ausschöpfung des o. g. Maximalbetrages die Berücksichtigung von 15 Anträgen erlaubt.

 V. Wer ist Ansprechpartner und wo erfolgt die Beantragung?
Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – ist Bewilligungsstelle sowie Ansprechpartner für die Beratung und Antragstellung.
Alle Antragsdokumente sind in elektronischer Form an die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB), Abteilung Wirtschaft, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden (E-Mail-Adresse: wirtschaft@sab.sachsen.de) zu übermitteln.

 VI. Wie gestaltet sich das Verfahren?

  • In Analogie zu den innerhalb der Richtlinie getroffenen Festlegungen ist ein zweistufiges Förderverfahren zu durchlaufen. Ein Anspruch auf Förderung entsteht daraus nicht.
  • Grundlage für die Förderentscheidung im Wettbewerbsverfahren sind die von den Interessenten einzureichenden, vollständigen Antragsunterlagen. Diese bestehen aus einer Projektskizze sowie komplettierten AZA-Formularen inkl. Anhängen. Für die Projektskizze/Vorhabensbeschreibung ist das auf den Internetseiten der SAB zur Forschungsprojektförderung bereitgestellte Formular Nr. 63119 zu verwenden. Die vorgegebene Struktur ist zwingend einzuhalten, die Skizze darf einen Umfang von sechs Seiten inkl. Anlagen (jedoch zzgl. Orientierungsangeboten, sofern bereits vorliegend) nicht überschreiten. Zur Antragstellung nutzen Sie bitte das Formular „AZA-f“ für Förderungen auf Ausgabenbasis unter Nr. 63108.
  • Die Frist zur Vorlage der Unterlagen beginnt mit Bekanntmachung dieses Aufrufes am 21. Mai 2021 und endet am 10. Juni 2021. Es zählt das Datum des Eingangs der Unterlagen bei der Sächsischen Aufbaubank. Neben einer verspäteten Einsendung gilt auch die Unvollständigkeit der Antragsunterlagen als Ausschlusskriterium.
  • Die eingereichten Projektskizzen stehen untereinander im Wettbewerb. Im Juni 2021 entscheidet ein Gremium unter Beteiligung von Vertretern des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, der Sächsischen Aufbaubank sowie  ressortexterner Kompetenz über die Förderwürdigkeit. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt. Die Prüfung der Förderfähigkeit auf Basis der AZA-Formulare schließt sich unmittelbar an.

 VII. Welche Kriterien sind Grundlage für die Bewertung?
Die fachliche Bewertung des jeweiligen Vorhabens basiert auf der durch den Förderinteressenten eingereichten Projektskizze. Eine hohe Gewichtung entfällt dabei auf folgende Skizzen-Gliederungspunkte:

  • Grundsätzliche Einordnung des Vorhabens in die forschungsstrategischen Planungen der antragstellenden Einrichtung unter Angabe des konkreten Fördergegenstandes lt. Richtlinie (Gliederungspunkt 2)
  • Durchführbarkeit und Zweckmäßigkeit des Arbeitsprogramms (Gliederungspunkt 5)
  • Verwertungspotenzial der Projektergebnisse unter expliziter bzw. detaillierter Darlegung der längerfristigen Verwendung der Ausstattungs- und Ausrüstungsgegenstände zum Erreichen welcher konkreten forschungsstrategischen Ziele (Gliederungspunkt 8)
  • Schlüssigkeit und Angemessenheit der Zeitschiene sowie der Ausgaben (Gliederungspunkt 9)

 

 

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