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Aktuelles

Poster © SMWK

1. Call des ERA-Net „PerMed“ im Februar 2018

Seit 01. Dezember 2017 ist das SMWK Partner im europäischen Forschungsnetzwerk (ERA-Net) „ERA PerMed“. Das ERA-Net unterstützt nationale und regionale Forschungsstrategien und Fördermaßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Akteure im Bereich der personalisierten Medizin zu stärken. Basis hierfür bildet der ICPerMed Action Plan.

Das SMWK hat als einer von 32 Partnern aus 22 Ländern die Möglichkeit, sowohl sächsische Forschungsthemen auf europäischer Ebene zu platzieren, als auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Sachsen mit einem Gesamtbudget von 1,5 Mio Euro pro Call gezielt zu fördern.

Der erste Joint Transnational Call wird im Februar 2018 veröffentlicht und schließt voraussichtlich im April 2018. Er wird von der EU ko-finanziert und richtet sich thematisch an interdisziplinäre europäische Verbundprojekte, die (prä-)klinische Forschung mit Komponenten der Bio-Informatik verbinden. Die Vorankündigung des Calls finden Sie hier.

Eine Informationsveranstaltung von Seiten des SMWK ist für Februar 2018 anberaumt. Bei Rückfragen zu ERA PerMed oder den Teilnahmebedingungen am Cofund Call können Sie sich gerne an Frau Damm oder Frau Süptitz unter PerMed@smwk.sachsen.de wenden.

 

Ausstellung „Europäische Mittel und sächsische Ideen – Wir forschen für die Zukunft!“ im Wissenschaftsministerium zu sehen

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeigt vom 5. Dezember 2017 bis 2. Februar 2018 eine Posterausstellung, die einen Einblick in die unterschiedlichen Schwerpunkte sächsischer Spitzenforschung ermöglicht.

Sächsische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beteiligen sich seit Jahren sehr erfolgreich an wettbewerblichen Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union wie beispielsweise HORIZON2020. Mit knapp 80 Milliarden Euro für die Laufzeit von 2014 bis 2020 ist dies das weltweit größte Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Gefördert werden neben einem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung insbesondere der EU-weite Austausch von wissenschaftlichen und technologischen Erkenntnissen durch Verbundprojekte sowie der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung neuartiger Produkte wird durch HORIZON2020 die gesamte Innovationskette abgedeckt.

Auch Sachsens Forscherinnen und Forscher haben im Rahmen von HORIZON2020 in den vergangenen drei Jahren über 230 Millionen Euro EU-Fördermittel eingeworben. Damit liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich auf Rang sieben. Die meiste Förderung erhalten Projekte aus den Themengebieten Informations- und Kommunikationstechnologien, Gesundheit und Wohlbefinden, Transport, Klima- und Umweltschutz sowie Rohstoffforschung, Zukunftstechnologien, Energieeffizienz und Ernährung. Das Wissenschaftministerium unterstützt die Forscherinnen und Forscher bei der anspruchsvollen Antragstellung in HORIZON2020 durch die Beratungen über die Zentrale EU-Service-Einrichtung (ZEUSS). Außerdem können sie die Möglichkeiten der Richtlinie EuProNet in Anspruch nehmen, welche u.a. Netzwerkaktivitäten im Rahmen einer Antragstellung in HORIZON2020 fördert.

Die Posterausstellung im SMWK zeigt nun erstmals eine Auswahl sächsischer Forschungsprojekte, die sich erfolgreich im Wettbewerb um Fördergelder der Europäischen Union durchsetzen konnten. Es beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitutionen und –zentren aus ganz Sachsen. Die thematische Bandbreite der rund 30 Ausstellungstafeln reicht von der Erforschung von Gehirnprozessen und der Herstellung explosionsstabiler Gepäckcontainer über die Untersuchung von soziopolitischen Störungen und die Förderung von Tiefseemineralien bis hin zu neuartigen Messmethoden in der Nanotechnologie und dem Einsatz eines neuen Impfwirkstoffes gegen das Nil-Virus.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag jeweils von 8-18 Uhr zugänglich. Eintritt frei.

 

+++ 1st European Biotech Hub – die Europäische Biotechnologiebranche zu Gast in Dresden

Der Freistaat Sachsen, vertreten durch das SMWK, ist seit Dezember 2016 Partner im Europäischen Forschungsnetzwerk ERA CoBioTech und hat in dem von der EU geförderten strategischen Netzwerk die Federführung zur Errichtung des Ersten Europäischen Hub im Bereich der Biotechnologien (1st European Biotech Hub) übernommen.

Ziel dieses European Biotech Hub ist es, den für Europa wichtigen Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Forschung und Industrie im Bereich der Biotechnologien sowie angrenzenden Technologiefeldern  eine Plattform zu geben, um sich zu relevanten Themen interdisziplinär auszutauschen, Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Aktivitäten zu  planen. Dabei steht vor allem die Vernetzung von Politik, Forschung, Wissenschaft und Industrie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf europäischer Ebene im Vordergrund. Eine strategische Forschungsagenda auf dem Gebiet der Biotechnologie soll für Europa erstellt werden.

Die erste von insgesamt sechs Veranstaltungen mit unterschiedlichen Teilnehmerkreisen findet vom 30. bis 31. Januar 2018 im SMWK in Dresden statt. Geladen sind Vertreter verschiedener strategischer EU-Instrumente, die Europäische Kommission sowie Repräsentanten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Industrie der EU-Mitgliedsstaaten sowie Argentinien, Israel, Türkei, Schweiz und Norwegen.

Die Veranstaltung ist geschlossen und nicht öffentlich.

Fragen zur Teilnahme können Sie gern an die Kollegen/Innen des Referat 42/SMWK (Cobiotech@smwk.sachsen.de) richten.

+++ EuProNet – Ausschreibungsrunde zur »Anschubfinanzierung«

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert Netzwerkaktivitäten zur Vorbereitung einer Antragstellung im 8. EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation HORIZON 2020 mittels EuProNet-Richtlinie.

Sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen sollen bei der europäischen Vernetzung im Rahmen der Antragstellung in HORIZON2020 unterstützt werden. So können sie über die Richtlinie EuProNet die Förderung von beispielsweise zusätzlichem Personal, Dienstreisen zu Vernetzungstreffen oder die Durchführung von vernetzenden Workshops beantragen.

Voraussetzung sind eine Laufzeit der Vorhaben in 2017-2018 sowie ein geplanter oder bestehender Call der EU-Kommission in HORIZON 2020.

Vom 16.10.2017 bis 26.11.2017 können Anträge bei der Bewilligungsstelle, Sächsische Förderbank – Aufbaubank – (SAB), eingereicht werden. Es gilt das Prinzip „first come – first served“.

+++ SMWK ist Partner im ERA-Net ERA PerMed

Am 28.07.2017 wurde das ERA-Net Cofund zur Personalisierten Medzin (ERA PerMed) von der Europäischen Kommission positiv evaluiert und kann nun die Vorbereitungen für den ersten Call aufnehmen. Das SMWK ist einer von 32 Partnern aus 21 europäischen und assoziierten Ländern. Dieses Netzwerk versteht sich als Motor und Plattform für bspw. Forschungsthemen der Strategischen Agenda für Forschung und Innovation (SRIA) für Personalisierte Medizin sowie des Action Plan von ICPerMed. Hier sollen herausragende innovative Forschungsprojekte gefördert werden. In Sachsen forschen z.B. das Universitäre Krebszentrum Leipzig, Wissenschaftler der TU Dresden oder das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ in diesem Bereich. Der erste europaweite Call, an dem sich auch sächsische Forschungseinrichtungen und Hochschulen beteiligen sollen, wird voraussichtlich 2018 veröffentlicht.

+++ Informationsveranstaltung zur Richtlinie EuProNet im SMWK

Am Freitag, 8.9.2017, fand im SMWK eine Informationsveranstaltung zur neuen Richtlinie EuProNet zur Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Rahmen der wettbewerblichen EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation vom 7. März 2017 statt.

Die RL EuProNet fördert Forschungsprojekte im Rahmen von Europäischen Forschungsnetzwerken (ERA-Nets), die Vorbereitung von Anträgen für die Beteiligung an  Ausschreibungen im Rahmen von Horizont 2020 („Anschubfinanzierung“) sowie die  Durchführung von Netzwerkaktivitäten in bspw. Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs).

Staatsministerin Dr. Stange eröffnete die Veranstaltung, die maßgeblich vom Referat für EU-Angelegenheiten der Abteilung 4 organisiert und durchgeführt wurde. Die rund 50 Teilnehmenden konnten ihre Fragen an Vertreter des Referats und der SAB richten sowie nach dem offiziellen Teil auch untereinander in Kontakt treten.

+++ NRW-Delegation mit SMWK im Erfahrungsaustausch zur EU-Forschungsförderung

Eine Delegation des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 2. und 3. August 2017 den Freistaat Sachsen besucht, um sich mit Vertretern des sächsischen Wissenschaftsministeriums über Möglichkeiten, Perspektiven und Innovationen in der wettbewerblichen EU-Forschungsförderung auszutauschen.

Auf der Agenda standen neben Gesprächen mit der Zentralen EU Serviceeinrichtung Sachsen (ZEUSS) u.a. der Besuch der erfolgreichen Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft „KIC Raw Materials/Regional KIC-Center Freiberg“ an der TU Bergakademie Freiberg sowie beim European Project Center (EPC) der TU Dresden. Das „KIC Raw Materials“ mit Hauptsitz in Freiberg umfasst mehr als 100 Partner führender Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Europa, die in unterschiedlichen Teilen der Wertschöpfungskette der Rohstoffverarbeitung tätig sind. In diesem einzigartigen Netzwerk erhalten Forscher und Unternehmen die Möglichkeit, innovativ zusammenzuarbeiten und stärken so auch Sachsen als Forschungs- und Industriestandort. Das EPC der TU Dresden berät u.a. zu Programmen der europäischen Forschungs- und Strukturfondsförderung und begleitet Projekte von ihrer Idee bis zur konkreten Umsetzung. Diese zwei Projekte gelten als sächsische Erfolgsmodelle für die Beteiligung an wettbewerblichen EU-Forschungsförderprogrammen und für Beratungsstrukturen in der EU-Förderlandschaft und sorgten für Begeisterung beim Besuch aus Düsseldorf.

Umgekehrt stellten die nordrhein-westfälischen EU-Referenten das Projekt „Brückenbildung NRW“ vor, das Synergien zwischen der Regional- und der Forschungsförderung der EU effizient bündelt. Somit werden beste Voraussetzungen für die Beteiligung an der europäischen Spitzenforschung geschaffen und insbesondere KMU gestärkt.

NRW und Sachsen beteiligen sich erfolgreich am 8. Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020. So liegt Sachsen mit 423 erfolgreichen Projektbeteiligungen auf Platz sechs, während NRW die Rangliste anführt (Stand: 28.2.2017). Die beiden Bundesländer können im Austausch von Best-Practices in der EU-Forschungsförderung viel voneinander lernen und ein sächsischer Besuch am Rhein ist bereits anvisiert.

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