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Aktuelles

Einladung zur Regions4PerMed Online Konferenz "Innovation Flow in the Healthcare" am 13. und 14. Juli 2021

+++ Regions4PerMed Online Konferenz "Innovation Flow in the Healthcare" (13./ 14. Juli 2021 +++

29.06.2021: Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

+++ Partnering Tool IC PerMed, Widening Option 4. Call ERA PerMed +++

25.05.2021: Der Freistaat Sachsen nimmt nach Abschluss der Pre-Proposal Phase an der Widening Option für den 4. Call von ERA PerMed teil. Konsortien, die die Pre-Proposal Phase erfolgreich durchlaufen haben, dürfen noch zusätzliche Partner mit aufnehmen, deren Region oder Land sich an der Widening Option beteiligten.

Arbeitsgruppen aus dem Freistaat Sachsen können von dieser Einstiegsmöglichkeit Gebrauch machen.

Es kann sein, dass Vorhaben, die noch Ihre Konsortien ergänzen möchten, gezielt nach Arbeitsgruppen im Freistaat Sachsen suchen, die Interesse an einer solchen Beteiligung haben.

Falls Ihre Arbeitsgruppe hieran interessiert ist, empfehlen wir, dass Sie sich im im Partnering Tool von ICPerMed anmelden.

+++ Online-Veranstaltung „Horizont Europa startet“ +++

7. Mai 2021, 10:30 – 12 Uhr

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Ihnen einen Überblick über das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU verschaffen und die Unterstützungsmöglichkeiten des SMWK genauer vorstellen. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie zu einer virtuellen Mittagspause ein, in der Sie die Gelegenheit haben, mit den Ansprechpersonen direkt ins Gespräch zu kommen.

Die Präsentation der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich an Frau Huyen Vu wenden (E-Mail: ngochuyen.vu@smwk.sachsen.de, Tel.: +49 351 564-64217).

© Regions4PerMed

+++ Registrierung für den Online-Workshop von SMWK und Regions4PerMed am 28. April und 19. Mai 2021 hat begonnen +++

Thema: Innovationssysteme für Personalisierte Medizin 

Im Rahmen der EU-geförderten CSA Regions4PerMed veranstaltet das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus am 28. April 2021 und am 19. Mai 2021 jeweils einen Online-Workshop zum Themenfeld "Personalising Health Industry".

In den Workshops mit den Titeln "A Regional R&D Ecosystem for Personalising Health Industry - Spotlight on the Free State of Saxony" und "Regional Translational Ecosystems Supportive of Personalising Health Industry" darf über die Gestaltung von guten Rahmenbedingungen in Wissenschaft und Forschung für eine zunehmenden Personalisierung in der Medizin sowie für die Translation diskutiert werden.

Zielgruppe sind alle Stakeholder mit einem Interesse am Thema Personalisierung in der Medizin, besonders Vertreterinnen und Vertreter von Landesbehörden, Netzwerkorganisationen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft.

Die Workshops finden auf Englisch statt. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website von Regions4PerMed.

+++ Ausschreibung 2021 des SMWK  im Bereich Materialforschung +++

15.03.2021: Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) hat mit seinen europäischen und internationalen Förderpartnern des M-ERA -NET 3 den Call 2021 für Forschungsprojekte in den Bereichen Material- und Batterietechnologien veröffentlicht.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind aufgerufen, ihre Projektskizzen bis zum 15. Juni 2021 online im Call-Büro einzureichen. Das Mindestkonsortium muss dabei aus 3 Antragstellern aus zwei der am Call beteiligten Ländern bestehen. Die Evaluierung erfolgt zweistufig.

Die Förderung erfolgreicher Projekte soll ab März 2022 über die Förderrichtlinie EuProNet starten.

Das SMWK fördert Projekte aller ausgeschriebenen Fachgebiete:

  • Modellierung für die Materialherstellung und – verarbeitung, Eigenschaften und Haltbarkeit
  • Innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten
  • Hochleistungs-Verbundwerkstoffe
  • Funktionelle Materialien
  • Neue Strategien für materialbasierte Technologien für Anwendungen im Gesundheitssektor
  • Materialien für die additive Fertigung

Weitere Einzelheiten zum Call finden Sie auf der Seite von M-ERA.Net sowie auf den Webseiten des SMWK.

+++ Start von M-ERA.NET 3 +++

01.03.2021: Heute startet das weltweit größte Forschungsfördernetzwerk im Bereich Materialwissenschaften/ Batterietechnologien - M-ERA.Net 3. In diesem kooperiert das SMWK mit 49 Förderpartnern aus über 40 Ländern und Regionen – neben Europa u.a. auch aus Brasilien, Südafrika, Russland, Taiwan. M-ERA.NET 3 wurde vom SMWK und seinen Partnern aus Horizont 2020 erfolgreich eingeworben und die geplante Laufzeit ist 2021-2026.

Ziel ist es, die sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den besten transnationalen Forschungskonsortien über die sächsische RL EuProNet zu unterstützen. Die erste Ausschreibung für gemeinsame Forschungsprojekte – der sog. „Cofund Call“ - soll bereits am 15. März 2021 publiziert werden. Sachsens Forschung  kann dabei von fast 50 Mio. EUR an Fördergeldern profitieren, die die EU und die Partnerländer für erfolgreiche Projekte zur Verfügung stellen und so enorme Kosten sparen, die für die Erreichung gleicher Projektergebnisse von sächsischer Seite aufgebracht werden müssten („sharing of risks, costs and knowhow“).

Gleichzeitig wird die Exzellenz, Wettbewerbsfähigkeit sowie die europäische und internationale Sichtbarkeit der sächsischen Forschung gesteigert.

+++ EuProNet Anschubfinanzierung - neue Ausschreibungsrunde 2021 geöffnet +++

04.02.2021: Anträge können ab sofort bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Die Antragstellung ist laufend in 2021 möglich. Die Vorbereitungsmaßnahmen sollten 2021 beginnen und in der Regel auch abgeschlossen werden.

Die beantragten Mittel der Anschubfinanzierung dürfen eine Maximalhöhe von 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren der Netzwerkaktivität nicht überschreiten.

Voraussetzung der Förderung ist ein geplanter oder bestehender Call mit festgelegter Ausschreibungsfrist in einem europäischen Förderprogramm. Dazu gehören beispielsweise auch ERA-Net-Calls, Calls im Rahmen der neuen Europäischen Partnerschaften und single beneficiary Calls in Horizont Europa. Ein Kernkonsortium sollte bei der EuProNet-Antragstellung bereits vorhanden sein.

Gefördert werden entsprechend der Richtlinie EuProNet z.B. zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages, Kosten für Vernetzungstreffen und Auftragsleistungen im Zusammenhang mit der Antragstellung. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden. Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten und endet mit der fristgerechten Einreichung des vorbereiteten Antrags im jeweiligen Call.

Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungs-einrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Vorbereitungsmaßnahmen für eine bestimmte Deadline in einem Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm können nicht mehrfach durch die Richtlinie EuProNet gefördert werden.

Die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsstelle SAB. Zusätzliche Informationen, z.B. das Infoblatt für Antragstellende, stehen Ihnen hier auf den Internetseiten des SMWK zur Verfügung.

+++Ergebnisse des 2nd Biotech Hub Meetings+++

16.12.2020: Organisiert vom SMWK trafen sich am 10. und 11. November 2020 die relevanten strategischen EU Netzwerke und Partnerschaften aus dem Bereich der Biotechnologie zum Erfahrungsaustausch und zur Planung gemeinsamer Initiativen im künftigen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa (2021-2027).

Sehen Sie die Aufzeichnungen der Videokonferenz hier:
10. November | 11. November

Zudem können Sie hier die schriftliche Zusammenfassung der gesamten Veranstaltung herunterladen:

grafische Veranschaulichung der drei Forschungsbereiche des Calls © ERA PerMed

+++ ERA PerMed: 4. Call ist eröffnet! +++

14.12.2020: Das ERA-Net ERA PerMed hat heute den 4. Call (2021) auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Er trägt den Titel:

“MULTIDISCIPLINARY RESEARCH PROJECTS ON PERSONALISED MEDICINE – DEVELOPMENT OF CLINICAL SUPPORT TOOLS FOR PERSONALISED MEDICINE IMPLEMENTATION

Die Einreichungsfrist für Pre-Proposals ist der 4. März 2021. Die in der 2. Stufe auf Einladung zu erstellenden Full-Proposals müssen bis zum 17. Juni 2021 eingereicht werden. An dem Call nehmen 30 Förderorganisationen aus 23 Ländern teil, darunter seit diesem Jahr neu auch Brasilien und Chile. Auch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus beabsichtigt wieder eine Teilnahme als Förderorganisation für sächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen und stellt für den 4. Call bis zu 2 Mio. Euro zur Verfügung (nach Richtlinie EuProNet; die Verfügbarkeit der Mittel steht unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung über den Haushalt 2021/2022). Das Gesamtbudget für den 4. Call beträgt ca. 20 Mio. Euro.

Mit dem Call sollen transnationale und interdisziplinäre Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der personalisierten Medizin mit klinischer Relevanz gefördert werden. Unter Verwendung von Informations- und Kommunikations-Technologien und unter (Weiter-)Entwicklung innovativer Datenlösungen sollen neue Konzepte und Ansätze erforscht werden, die die Implementierung personalisierter Medizin in der Klinik erleichtern können. Dabei ist (optional) vorgesehen, dass auch die Wissensgrundlagen erweitert werden können, so dass wie bei den vorausgegangenen Calls eine Verbindung von für das Vorhaben relevanter Grundlagenforschung und klinisch orientierter Forschung möglich ist. Die Integration von Forschung zu mit dem Vorhaben verbundenen ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen ist verpflichtend; optional können ergänzend auch relevante gesundheitsökonomische Fragen bearbeitet werden.

Die Forschungskonsortien müssen mindestens 3 Partner aus 3 beteiligten Ländern umfassen. Die Vorhaben können für eine Dauer von maximal 3 Jahren angelegt werden.

Informationen zum Call gibt es auf der Homepage von ERA PerMed: http://www.erapermed.eu/joint-calls/joint-transnational-call-2021/

+++ ERA PerMed: 4. Call wird im Dezember 2020 geöffnet!

26.11.2020: Das ERA-Net ERA PerMed hat das Pre-Announcement für den 4. Call (2021) auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Er läuft unter dem Titel:

“MULTIDISCIPLINARY RESEARCH PROJECTS ON PERSONALISED MEDICINE – DEVELOPMENT OF CLINICAL SUPPORT TOOLS FOR PERSONALISED MEDICINE IMPLEMENTATION

Der 4. Call wird voraussichtlich Mitte Dezember 2020 geöffnet werden. Die Einreichungsfrist für Pre-Proposals ist der 4. März 2021. Full-Proposals müssen bis zum 17. Juni 2021 eingereicht werden. 28 Förderorganisationen aus 21 Ländern haben ihr Interesse an einer Beteiligung bekundet. Auch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus beabsichtigt wieder eine Teilnahme an der Ausschreibung als Förderorganisation für sächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen (nach Richtlinie EuProNet, vorbehaltlich der Beschlussfassung über den Haushalt 2021/2022). Das erwartete Gesamtbudget für den 4. Call beträgt ca. 16 Mio. Euro.

Das Ziel dieses Calls besteht in der Förderung von transnationalen Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der personalisierten Medizin mit klinischer Bedeutung. Neue Konzepte und Ansätze unter Verwendung und Entwicklung innovativer Datenlösungen und Informations- und Kommunikations-Tools (ICT) sollen soweit erforscht werden, dass die Ergebnisse praktische Relevanz für die Klinik entfalten können. Gleichzeitig ist (optional) vorgesehen, dass die Wissensgrundlagen erweitert werden können, so dass wie bei den vorausgegangenen Calls eine Verbindung von für das Vorhaben relevanter Grundlagenforschung und klinisch orientierter Forschung möglich ist. Die Integration von sozioökonomischer Forschung zu damit verbundenen ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen ist verpflichtend, optional können auch für das Vorhaben relevante gesundheitsökonomische Fragen erforscht werden.

Die Forschungskonsortien müssen mindestens 3 Partner aus 3 beteiligten Ländern umfassen. Die Vorhaben können für eine Dauer von maximal 3 Jahren angelegt werden.

Weitere Informationen zum Call gibt es auf der Homepage von ERA PerMed: http://www.erapermed.eu/

2nd Biotech Hub Meeting   © SMWK

+++2nd Biotech HUB-Meeting of ERA-Nets and European Instruments related to Biotechnology and Innovative Technologies

26.10.2020: Als Partner im ERA-Net Cofund for Biotechnologies (ERA CoBioTech) organisiert das Sächsische Staatministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus am 10. und 11. November 2020 das zweite Biotech HUB-Meeting of ERA-Nets and European Instruments related to Biotechnology and Innovative Technologies erstmalig als Online-Konferenz.

Ziel ist es, die relevanten strategische EU-Netzwerke und Partnerschaften (ERA-Nets, JTIs, JPIs, KICs etc.), die im Bereich der innovativen Technologien und deren Anwenderbranchen in Europa aktiv sind, zum Erfahrungsaustausch und zur Planung gemeinsamer Initiativen im künftigen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa (2021-2027) zusammenzuführen, Synergien zu nutzen und die Fragmentierung in wichtigen Technologiefeldern in Europa weiter abzubauen. Der Freistaat Sachsen ist durch diese Aktivitäten mit wichtigen europäischen Akteuren vernetzt, in die strategische und inhaltliche Gestaltung des Europäischen Forschungsraumes aktiv eingebunden und kann außerdem wichtige sächsische Themen auf europäischer Ebene voranbringen.

Das Veranstaltungsprogramm können Sie hier  herunterladen.

Die Konferenz ist in diesem Jahr zum ersten Mal über einen Live-Stream auch für interessierte Zuschauer geöffnet. Eine Anmeldung zur Teilnahme als Zuschauer ist nicht nötig, jedoch muss vorher ein Benutzerkonto bei der Online-Event-Plattform Hopin angelegt werden, um Zugang zum Live-Stream zu erhalten. Die technischen Voraussetzungen sind vorab zu prüfen.

Bei inhaltlichen Rückfragen stehen Ihnen Gabriele Süptitz (0351/564-64210) und für organisatorische Belange Diana Schulz (0351/564-64216) zur Verfügung. Weitere Informationen zum European Biotech Hub finden Sie unter www.cobiotech.eu.

Ergebnisse M-ERA.Net Call 2019
Ergebnisse M-ERA.Net Call 2019  © SMWK

+++ M-ERA.Net: Ergebnisse des Call 2019

M-ERA.NET zielt darauf ab, den Beitrag der Materialforschung und -entwicklung zu energiebezogenen Anwendungen durch die Förderung von transnationalen F&E-Projekten zu stärken. Der M-ERA.Net Call 2019 wurde im März 2019 geöffnet und es beteiligten sich 35 Förderorganisationen aus 26 Ländern mit einem Gesamtbudget von mehr als 24 Mio. Euro. 

Der Call 2019 umfasste die folgenden Themen:

- Modellierung für Werkstofftechnik und -verarbeitung
- Innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzflächen
- Hochleistungs-Verbundwerkstoffe
- Funktionelle Materialien
- Neue Strategien für fortschrittliche materialbasierte Technologien in Gesundheitsanwendungen
- Materialien für die additive Fertigung

Es wurden 233 Erstvorschläge eingereicht, für die insgesamt 145 Mio. Euro an Fördermitteln beantragt wurden.
101 Vollanträge bestanden die Bewertung der Vollanträge und beantragten eine Finanzierung in Höhe von rund 65 Mio. Euro. Abhängig von den nationalen/regionalen Budgets und Regeln wählten die nationalen/regionalen Förderorganisationen schließlich 37 Vollanträge zur Finanzierung aus, die einer beantragten Finanzierung von 26,9 Mio. Euro entsprachen. Davon werden 13 sächsische Beteiligungen in 12 Projekten in Höhe von 6,1 Mio. Euro gefördert. 

Das SMWK gratuliert allen erfolgreichen Antragstellern und wünscht viel Erfolg bei der Durchführung der Projekte.

+++ Regions4PerMed: Erster Themenreport zur Bedeutung von Big Data für die Personalisierte Medizin veröffentlicht

20.04.2020: Regions4PerMed hat den ersten Themenreport veröffentlicht. Thema ist die Bedeutung von „Big Data, Electronic Health Record and Health Governance“ für die Entwicklung einer starken personalisierten Medizin und Gesundheitsfürsorge. Der Report fasst die Ergebnisse einer internationalen Konferenz (Mailand, Mai 2019) und eines interregionalen Workshops (Mailand, September 2019) zusammen und beantwortet unter anderem folgende Fragen: Welche Möglichkeiten bieten die neuen technologischen Entwicklungen? Welche Rolle spielen die Regionen Europas bei ihrer Nutzung für die weitere Entwicklung der personalisierten Gesundheitsfürsorge. Es geht um technologische Hürden und Herausforderungen, sowie um Chancen und Potenziale.

„Big Data“ und Digitalisierung können Maßnahmen zur Gesundheitsförderung unterstützen und Gesundheitssysteme transformieren, und so die Entwicklung zu neuen, stärker patientenzentrierten Versorgungsmodellen und zu neuen integrierten Strukturen eröffnen.

Den englischsprachigen Report von Regions4PerMed finden Sie hier .

+++31.03.2020: Anträge zur EuProNet-Anschubfinanzierung können bis zum 20. April 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden

Die Vorbereitungsmaßnahme kann bereits vor dem o.g. Stichtag bewilligt werden und starten. 

Die beantragten Mittel der Anschubfinanzierung dürfen eine Maximalhöhe von 10.000 € für Partner und 20.000 € für Koordinatoren der Netzwerkaktivität nicht überschreiten. Vorbereitungsmaßnahmen auf eine bestimmte Deadline in einem Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm können nicht mehrfach durch die Richtlinie EuProNet gefördert werden.
Voraussetzung ist ein geplanter oder bestehender Call mit festgelegter Ausschreibungsfrist in einem europäischen Förderprogramm. Dazu gehören beispielsweise auch ERA-Net-Calls und single beneficiary Calls in Horizont 2020.        
Ein Kernkonsortium, die Basisinfrastruktur sowie die nötigen Vorarbeiten sollten bei der EuProNet-Antragstellung bereits vorhanden sein.
Gefördert werden z.B. zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages oder Dienstreisen zu Konsortialtreffen. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden. Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten und endet mit der fristgerechten Einreichung des vorbereiteten Antrags im jeweiligen Call. 
Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsstelle SAB sowie weitere Informationen auf den Internetseiten des SMWK.

 

M-ERA.NET: Call 2020 ist geöffnet!!

+++ Das M-ERA.NET hat seinen neuen Call 2020 geöffnet, der weltweit auf großes Interesse stößt.  Insgesamt beteiligen sich 29 Förderorganisationen aus 24 Ländern und Regionen am Call 2020, darunter auch das SMWK als einzige deutsche Förderorganisation. Der Aufruf wird die sechs thematischen Prioritäten des letzten Aufrufs 2019 – darunter Funktionelle Materialien, Innovative Oberflächen und neue materialbasierte Technologien im Gesundheitsbereich -  fortsetzen, wobei der Fokus mehr auf die Aspekte kohlenstoffarme Technologien, Umwelt und Kreislaufwirtschaft bei Materialien und Werkstoffen liegt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen können ihre Anträge bis zum 16. Juni 2020 unter https://www.m-era.net einreichen. Das Mindestkonsortium muss dabei aus drei antragstellenden Partnern aus zwei Ländern bestehen. Die Evaluierung erfolgt zweistufig. Die Förderung erfolgreicher Projekte soll Anfang 2021 starten.

Weitere Einzelheiten zu den Themen und teilnehmenden Ländern und Regionen sind auf den Internetseiten des M-ERA-Net veröffentlicht.

Ansprechpartnerin im SMWK ist Gabriele Süptitz, gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de, Tel. 0351 564 64210

 

Trotz Corona Krise: SMWK sichert weiterhin die Beratung zu den aktuellen EuProNet – Ausschreibungen, teilweise vom Home-Office aus!

ERA-CoBioTech Call 2020: Gabriele Süptitz, gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de oder cobiotech@smwk.sachsen.de; Tel. 0351 564 64210

M-ERA-Net Call 2020: Gabriele Süptitz, gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de, Tel. 0351 564 64210

ERA-PerMed Call 2020: Dr. Eva-Maria Stegemann, eva-maria.stegemann@smwk.sachsen.de, Tel. 0351 564 64270

Anschubfinanzierung: Eva Damm, eva.damm@smwk.sachsen.de, Tel. 0351 564 64250

 

ERA CoBioTech: 3. Call seit 18. März 2020 geöffnet!

+++18.03.2020: Das ERA-Net ERA CoBioTech hat am 18. März 2020 den dritten Call „Bio-based replacement products, technologies and processes“ geöffnet. Insgesamt beteiligen sich 9  Förderorganisationen aus insgesamt 9 Ländern (Belgien/Wallonie, Estland, Spanien, Frankreich, Norwegen, Russland, Slowenien, Türkei) am Call 2020, darunter das SMWK als einzige deutsche Förderorganisation.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen können ihre Anträge bis zum 18.  Juni 2020 unter www.submission-cobiotech.eu einreichen. Das Mindestkonsortium muss dabei aus drei antragstellenden Partnern aus zwei Ländern bestehen. Die Evaluierung erfolgt einstufig. Die Förderung erfolgreicher Projekte soll Anfang 2021 starten.
Weitere Einzelheiten zum Call finden Sie auf den Internetseiten des ERA CoBioTech.

Ansprechpartnerin im SMWK ist Frau Gabriele Süptitz, gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de oder cobiotech@smwk.sachsen.de;  Tel. 0351 564 64210

ABGESAGT!!! Info-Veranstaltung "EU-Forschung in Sachsen: Unterstützungsmaßnahmen des SMWK" am 27.03.2020 wird verschoben

+++ März 2020: Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Bezug auf COVID-19 wird die
Informationsveranstaltung "EU-Forschung in Sachsen: Unterstützungsmaßnahmen des SMWK" am 27.03.2020 im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus leider abgesagt.

Da die Veranstaltung auf sehr großes Interesse gestoßen ist, möchten wir sie gerne auf einen späteren Termin verschieben und halten Sie darüber selbstverständlich per E-Mail und auf unserer Homepage auf dem Laufenden.

Bei Fragen zu den Europäischen Forschungsnetzwerken und den aktuellen Calls in den ERA-Nets CoBioTech und M-ERA.Net wenden Sie sich bitte an Frau Gabriele Süptitz (E-Mail: gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de).
Bei Fragen zur EuProNet-Anschubfinanzierung können Sie sich an Frau Eva Damm wenden (E-Mail: eva.damm@smwk.sachsen.de).
Bitte kontaktieren Sie die Kolleginnen von ZEUSS unter ProjektgruppeZEUSS@smwk.sachsen.de.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch in 2020 bei der Vernetzung mit internationalen Partnern, vermittelt mit ZEUSS wichtige Kompetenzen für die Beteiligung an wettbewerblichen europäischen Forschungsprogrammen und fördert die Antragstellung über die Richtlinie EuProNet.

M-ERA.NET: Call 2020 wird Mitte März veröffentlicht!

+++ 09.03.2020: Der gemeinsame Aufruf 2020 wird die thematischen Prioritäten des letzten Aufrufs 2019 fortsetzen, wobei der Fokus mehr auf die Aspekte kohlenstoffarme Energie, Umwelt und Kreislaufwirtschaft bei Materialien.

Einzelheiten zu den Themen und teilnehmenden Ländern/Regionen werden in Kürze auch auf den Internetseiten des Netzwerkes veröffentlicht.

ERA CoBioTech: 3. Call wird im März 2020 geöffnet!

+++ 19.02.2020: Das ERA-Net ERA CoBioTech wird Mitte März 2020 den dritten Call „Bio-based replacement products, technologies and processes“ öffnen. Insgesamt werden sich 9 Förderorganisationen aus 9 Ländern am Call 2020 beteiligen, darunter auch das SMWK als einzige deutsche Förderorganisation.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen können ihre Anträge bis Mitte Juni 2020 unter www.submission-cobiotech.eu einreichen. Das Mindestkonsortium muss dabei aus drei antragstellenden Partnern aus zwei Ländern bestehen. Die Evaluierung erfolgt einstufig. Die Förderung erfolgreicher Projekte soll Anfang 2021 starten.
Weitere Einzelheiten zum Call finden Sie auf den Internetseiten des ERA CoBioTech.

EuProNet-„Anschubfinanzierung“: Die neue Ausschreibungsrunde im Frühjahr 2020 ist geöffnet!

+++ Januar 2020: Das SMWK fördert Vorbereitungsmaßnahmen im Rahmen der Antragstellung in einem europäischen wettbewerblichen Forschungsförderprogramm (z.B. Horizont 2020 oder ERA-Nets) nach der Richtlinie EuProNet.

EuProNet-Anträge können ab sofort bis zum 01. April 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Die Vorbereitungsmaßnahme kann bereits vor dem o.g. Stichtag bewilligt werden und starten. 

Die beantragten Mittel der Anschubfinanzierung dürfen eine Maximalhöhe von 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren der Netzwerkaktivität nicht überschreiten. Vorbereitungsmaßnahmen auf eine bestimmte Deadline in einem Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm können nicht mehrfach durch die Richtlinie EuProNet gefördert werden.
Voraussetzung ist ein geplanter oder bestehender Call mit festgelegter Ausschreibungsfrist in einem europäischen Förderprogramm. Dazu gehören beispielsweise auch ERA-Net-Calls und single beneficiary Calls in Horizont 2020.        
Ein Kernkonsortium, die Basisinfrastruktur sowie die nötigen Vorarbeiten sollten bei der EuProNet-Antragstellung bereits vorhanden sein.
Gefördert werden z.B. zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages oder Dienstreisen zu Konsortialtreffen. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden. Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten und endet mit der fristgerechten Einreichung des vorbereiteten Antrags im jeweiligen Call. 
Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsstelle SAB sowie weitere Informationen auf den Internetseiten des SMWK.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an das SMWK, Eva Damm (E-Mail: eva.damm@smwk.sachsen.de, Tel.: 0351 564 – 64250) oder an das Servicecenter der SAB (Tel.: 0351 4910 – 4910) wenden.

ERA PerMed 3. Call: Module © ERA PerMed

ERA PerMed: Dritter Call “PERSONALISED MEDICINE – PRE-/CLINICAL RESEARCH, BIG DATA AND ICT, IMPLEMENTATION AND USER’S PERSPECTIVE” geöffnet!

+++ 17.12.2019: Das ERA-Net ERA PerMed hat den dritten Call “PERSONALISED MEDICINE – PRE-/CLINICAL RESEARCH, BIG DATA AND ICT, IMPLEMENTATION AND USER’S PERSPECTIVE” auf seinen Internetseiten veröffentlicht.

Der Call ist zweistufig. Die Einreichungsfrist für englischsprachige Pre-Proposals ist der 5. März 2020. Das erwartete Call-Budget liegt bei etwa 27 Mio. Euro.
Das SMWK beteiligt sich als Förderorganisation mit insgesamt bis zu 2 Mio. Euro, die für sächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im Wettbewerbsverfahren eine Förderempfehlung erhalten, ausgereicht werden können.

Das Ziel des Calls ist die Förderung von transnationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der Personalisierten Medizin. Diese sollen eine engere Verbindung zwischen grundlegender biomedizinischer, klinischer und sozio-ökonomischer Forschung, Bioinformatik und Epidemiologie sowie der Integration von Personalisierter Medizin in die klinische Praxis und die Untersuchung der ethischen, rechtlichen und sozialen Auswirkungen herstellen.

Der 3. Call ist noch weiter gefasst als die vorhergehenden Ausschreibungen. Er bietet zusätzlich die Möglichkeit wissenschaftliche Forschung zu neuen Ansätzen der Patientenermächtigung, zur Vermittlung von Gesundheitskompetenzen für Bürger und Patienten sowie zur Entwicklung und Implementierung innovativer Ausbildungskonzepte für sämtliche Stakeholder auf dem Gebiet der Personalisierten Medizin durchzuführen.

Nähere Information und alle erforderlichen Unterlagen zur Antragsstellung finden Sie hier:

http://www.erapermed.eu/joint-calls/joint-transnational-call-2020/

ERA PerMed: Call 2020 wird im Dezember 2019 geöffnet!

+++ Das ERA-Net ERA PerMed hat das Pre-Announcement für den dritten Call “PERSONALISED MEDICINE – PRE-/CLINICAL RESEARCH, BIG DATA AND ICT, IMPLEMENTATION AND USER’S PERSPECTIVE” auf seinen Internetseiten veröffentlicht.
Der dritte Call soll im Dezember 2019 geöffnet werden, die Call-Deadline soll im März 2020 liegen. Das erwartete Call-Budget liegt bei etwa 24,6 Mio. Euro.
Das SMWK beteiligt sich wieder als Förderorganisation für sächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen an der Ausschreibung.

Ziele des Calls sind u. a. die Förderung von Forschung und Entwicklungaktivitäten, die eine enge Verbindung zwischen einerseits biomedizinischer Grundlagenforschung und klinischer Forschung herstellen sowie in die Bereiche Physik, Bioingenieurwesen, -informatik und -statistik, Epidemiologie, andererseits in die sozioökonomische Forschung und zur Forschung zur Integration von Personalisierter Medizin in die klinische Praxis sowie zu ethischen, rechtlichen und sozialen Auswirkungen in den teilnehmenden Ländern und darüber hinaus.

Weitere Informationen zum Call gibt es hier: www.erapermed.eu/pre-announcement-jtc-2020/

EuProNet-„Anschubfinanzierung“: Die neue Ausschreibungsrunde im Spätherbst 2019 ist geöffnet!

+++ Oktober 2019: Das SMWK fördert Vorbereitungsmaßnahmen im Rahmen der Antragstellung in einem europäischen wettbewerblichen Forschungsförderprogramm (z.B. Horizont 2020 oder ERA-Nets) nach der Richtlinie EuProNet.

EuProNet-Anträge können ab sofort bis zum 08. November 2019 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Die Vorbereitungsmaßnahme kann bereits vor dem o.g. Stichtag und bis spätestens Ende Dezember 2019 starten.

Die beantragten Mittel der Anschubfinanzierung dürfen eine Maximalhöhe von 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren der Netzwerkaktivität nicht überschreiten.
Voraussetzung ist ein geplanter oder bestehender Call mit festgelegter Ausschreibungsfrist in einem europäischen Förderprogramm. Dazu gehören beispielsweise auch ERA-Net-Calls und single beneficiary Calls in Horizont 2020. Ein Kernkonsortium, die Basisinfrastruktur sowie die nötigen Vorarbeiten sollten bei der EUproNet-Antragstellung bereits vorhanden sein.
Gefördert werden z.B. zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages oder Dienstreisen zu Konsortialtreffen. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden. Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten und endet mit der fristgerechten Einreichung des vorbereiteten Antrags im jeweiligen Call.
Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Vorbereitungsmaßnahmen auf eine bestimmte Deadline in einem Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm können nicht mehrfach durch die Richtlinie EuProNet gefördert werden.
Die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsstelle SAB sowie weitere Informationen auf den Internetseiten des SMWK.

Regions4PerMed-Workshop September 2019 in Mailand © SMWK

"Big Data, Electronic Health Records and Health Governance" - Erfolgreicher erster Workshop von Regions4PerMed 

+++ Von digitalen Technologien zu Reformen im Gesundheitssystem: Das SMWK gestaltet in der europäischen Koordinierungsmaßnahme Regions4PerMed die europaweite Personalisierte Medizin.

Am 23.-24. September 2019 fand in Mailand der erste internationale Workshop von Regions4PerMed statt. Experten aus ganz Europa diskutierten gemeinsam, welche Möglichkeiten sich durch die neuen Informationstechnologien, durch Digitalisierung, Erfassung und Analyse großer Datenmengen, für eine zunehmend personalisierte Gesundheitsfürsorge ergeben. Der Fokus lag auf der Identifizierung von Einflussmöglichkeiten auf regionaler Ebene, um die neuen technischen Möglichkeiten vor Ort für den Patienten besser nutzbar zu machen, bzw. für den Gesunden präventiv einzusetzen. Darauf aufbauend sollen Empfehlungen abgeleitet werden, wie diese Entwicklung durch die Europäische Union unterstützt werden kann. Ziel ist eine verbesserte Gesundheitsfürsorge zum Wohle der europäischen Bürger indem bereits vorhandene Gesundheitsinformationen sowohl für die Forschung als auch für die Prävention und Behandlung und Nachsorge von Krankheiten besser nutzbar gemacht werden. Hierzu wurden Best Practices aus verschiedenen Regionen Europas präsentiert, diskutiert und zueinander in Bezug gestellt. Der Workshop adressierte die vier Themenbereiche:

1) Datenintegration und Interoperabilität,
2) Öffentliche und private Investitionen und öffentlich-private Partnerschaften,
3) Adaption der Krankenhäuser an die neuen technischen Möglichkeiten (einschließlich IT-Schulungen für Ärzte, elektronische Patientenakte),
4) Verfügbarkeit der Datenzugriff für verschiedene Zielgruppen (Forscher, Kliniker und Patienten).

Die Ergebnisse des Workshops bilden die Grundlage für ein Arbeitspapier mit Empfehlungen für die weitere Förderpolitik der Europäischen Kommission. Das Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie – ICCAS aus Leipzig und das Dresdener Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit waren unter anderem auch vertreten!

EuProNet-"Anschubfinanzierung": Die neue Ausschreibungsrunde im Sommer 2019 ist geöffnet!

+++ Juli 2019: Das SMWK fördert Vorbereitungsmaßnahmen im Rahmen der Antragstellung in einem europäischen wettbewerblichen Forschungsförderprogramm (z.B. Horizont 2020 oder ERA-Nets) nach der Richtlinie EuProNet.

EuProNet-Anträge können ab sofort bis zum 13. September 2019 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Die Vorbereitungsmaßnahme kann bereits vor dem o.g. Stichtag und bis spätestens Ende Dezember 2019 starten. Die beantragten Mittel der Anschubfinanzierung dürfen eine Maximalhöhe von 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren der Netzwerkaktivität nicht überschreiten.

Voraussetzung ist ein geplanter oder bestehender Call mit festgelegter Ausschreibungsfrist in einem europäischen Förderprogramm. Dazu gehören beispielsweise auch ERA-Net-Calls und single beneficiary Calls in Horizont 2020. Ein Kernkonsortium, die Basisinfrastruktur sowie die nötigen Vorarbeiten sollten bei der EuProNet-Antragstellung bereits vorhanden sein. Vorbereitungsmaßnahmen auf eine bestimmte Deadline in einem Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm können nicht mehrfach durch die Richtlinie EuProNet gefördert werden.

Gefördert werden z.B. zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages oder Dienstreisen zu Konsortialtreffen. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden. Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten und endet mit der fristgerechten Einreichung des vorbereiteten Antrags im jeweiligen Call.

Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsstelle SAB sowie weitere Informationen auf den Internetseiten des SMWK.

M-ERA.Net II: Gutachterinnen und Gutachter gesucht!

+++ 26. April 2019: Das SMWK nimmt an der aktuellen Ausschreibung des Europäischen Forschungsnetzwerkes M-ERA.Net 2 in den Bereichen Materialforschung und Werkstofftechnologien teil. Die eingereichten Projektanträge sollen von einem internationalen Gutachtergremium evaluiert werden (22.11.-20.12.19). Es besteht die Möglichkeit, für dieses Gutachtergremium sächsische Experten aus Forschung und Industrie vorzuschlagen.
Bei Interesse an einer Gutachtertätigkeit wenden Sie sich bitte bis zum 3. Mai 2019 an Frau Gabriele Süptitz, Tel.: +49 (0)351 564 64220, E-Mail: gabriele.sueptitz@smwk.sachsen.de unter Angabe der entsprechenden Namen und der jeweiligen Expertise der interessierten Kolleginnen und Kollegen.

ERA PerMed – Erste Runde des 2. Joint Transnational Call 2019

+++ 17. April 2019: Im 2. Joint Transnational Call des ERA-Nets ERA PerMed wurden knapp 200 Pre-Proposals für internationale Verbundprojekte eingereicht. Auch die sächsische Beteiligung ist wieder groß! Die Evaluation der Pre-Proposals durch die externen Experten ist in vollem Gange und Mitte Mai 2019 werden die Ergebnisse bekannt gegeben. Wer kommt in die nächste Runde? Am 17. Juni 2019 ist Deadline für die Full Proposals.

Die neue Ausschreibungsrunde im Frühjahr 2019 für die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist geöffnet!

+++ 29. März 2019: Das SMWK fördert Vorbereitungsmaßnahmen im Rahmen der Antragstellung in einem europäischen wettbewerblichen Forschungsförderprogramm (z.B. Horizont 2020 oder ERA-Nets) nach der Richtlinie EuProNet.

EUproNet-Anträge können ab sofort bis zum 03. Juni 2019 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Die Vorbereitungsmaßnahme kann bereits vor dem o.g. Stichtag und bis spätestens Ende Dezember 2019 starten.

Die beantragten Mittel der Anschubfinanzierung dürfen eine Maximalhöhe von 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren der Netzwerkaktivität nicht überschreiten.

Voraussetzung ist ein geplanter oder bestehender Call in einem europäischen Förderprogramm. Die EuProNet-Anschubfinanzierung endet mit der fristgerechten Einreichung des vorbereiteten Antrags im jeweiligen Call. Ein Kernkonsortium, die Basisinfrastruktur sowie die nötigen Vorarbeiten sollten bei der EuProNet-Antragstellung bereits vorhanden sein.

Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten. Gefördert werden z.B. Dienstreisen zu Konsortialtreffen oder zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden.

Vorbereitungsmaßnahmen auf eine bestimmte Deadline in einem Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm können nicht mehrfach durch die Richtlinie EuProNet gefördert werden.

Die Antragsformulare finden Sie auf den Internetseiten der Bewilligungsstelle SAB sowie weitere Informationen auf den Internetseiten des SMWK.

Impressionen von der EuProNet Auftaktveranstaltung am 22. März 2019 im SMWK

ERA-Net „M-era.Net II“ Call 2019  - SMWK beteiligt sich in den Bereichen Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien

+++ 18.03.2019: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Sachsen sind aufgefordert, sich an der zweistufigen Ausschreibung des Europäischen Forschungsnetzwerkes „M-era.Net II“ in den Bereichen Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien zu beteiligen und bis zum 18. Juni 2019 ihre Projektskizzen auf elektronischem Wege im Call-Büro einzureichen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) fördert erfolgreiche Projekte sächsischer Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen über die Richtlinie EuProNet mit einem Gesamtbudget von 1,5 Mio. EUR.

Die erfolgreichen Projekte sollen spätestens Anfang 2020 starten.

Projektanträge können zu allen Ausschreibungsschwerpunkten eingereicht werden:

  • Modellierung für die Materialherstellung und -verarbeitung
  • Innovative Oberflächen, Beschichtungen und Grenzschichten
  • Hochleistungs-Verbundwerkstoffe
  • Funktionelle Materialien
  • Neue Strategien für materialbasierte Technologien für Anwendungen im Gesundheitssektor
  • Materialien für die additive Fertigung

zum vollständigen Ausschreibungstext

EuProNet Auftaktveranstaltung am 22. März 2019 im SMWK

+++ Am Freitag, 22. März 2019, findet um 9.30 Uhr im SMWK die EuProNet Auftaktveranstaltung 2019 statt.

Nach der Begrüßung durch Frau Staatsministerin Dr. Stange werden die Richtlinie EuProNet sowie ihre Fördermöglichkeiten wie zum Beispiel die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ vorgestellt.

Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich hier online anmelden.

EuProNet „Anschubfinanzierung“ – Ausschreibungsrunde März 2019

+++ 29.01.2019: Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Vorbereitung von Netzwerkaktivitäten im Rahmen einer Antragstellung in wettbewerblichen europäischen Förderprogrammen mittels EuProNet-Richtlinie.

Bis zum 08. März 2019 können Anträge bei der Bewilligungsstelle, Sächsische Förderbank – Aufbaubank – (SAB), eingereicht werden. Die Antragsunterlagen finden Sie auf den Internetseiten der SAB. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten des SMWK.

Voraussetzungen sind ein geplanter bzw. veröffentlichter Call in einem wettbewerblichen europäischen Förderprogramm (z.B. HORIZON2020) sowie ein bereits bestehendes Kernkonsortium und die nötige Basisinfrastruktur. Die maximale Höhe der beantragten Mittel beträgt 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren.

Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen.

Die EuProNet-„Anschubfinanzierung“ ist als Förderung für die Phase (kurz) vor der Einreichung des Antrages im europäischen wettbewerblichen Rahmenprogramm zu betrachten. Gefördert werden z.B. Dienstreisen zur Vernetzung oder zusätzliches Personal zur Erstellung des Antrages. Forschungsprojekte, Gerätschaften oder projektinterne Kosten können nicht gefördert werden.

 

ERA PerMed - 25 erfolgreiche Verbundprojekte für insgesamt 25 Mio. Euro gefördert

+++ Januar 2019: Das Evaluierungsverfahren des ersten translationalen Calls 2018 des ERA-Nets für Personalisierte Medizin ERA PerMed ist abgeschlossen. Die 50 eingereichten Vollanträge wurden von 23 internationalen Experten begutachtet. Auf der Sitzung des Fachgremiums, die im September 2018 in Madrid stattfand, wurden die 25 besten Projektanträge ausgewählt und zur Förderung empfohlen. In diesen Projekten arbeiten insgesamt 133 Forschungsgruppen aus 18 Ländern zusammen. Gefördert werden die Forschungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 25 Mio. Euro über drei Jahre durch die entsprechenden Förderorganisationen des ERA-Nets und die Europäische Kommission.

Auch sächsische Partner sind in den erfolgreichen Projekten vertreten und das SMWK fördert die Universität Leipzig im Projekt PEVOdata. Es befasst sich mit Datensystemen basierend auf einer prospektiven Studie mit Pembrolizumab und Vorinostat an Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Spätstadium.

Informationen zu den erfolgreichen Projekten des ersten Calls des ERA-Nets ERA PerMed gibt es im Newsletter des Netzwerkes.

 

ERA CoBio Strategic Agenda © ERA CoBioTech

ERA CoBioTech – Strategische Agenda

+++ 08.01.2019: Die Biotechnologie ist eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien, um den Übergang von einer rohstoffbasierten zu einer nachhaltig biobasierten Ressourcenwirtschaft zu ermöglichen. Obwohl Europa im Bereich Biotechnologie weltweit führend ist, gibt es noch immer Schwierigkeiten, den innovativen Wissenszuwachs in die industrielle Anwendung zu transferieren. Um das Potenzial der Biotechnologie stärker zu nutzen, hat die EU ihre Bemühungen noch einmal verstärkt und gemeinsame Aktivitäten der Länder und Regionen in den drei wesentlichsten Disziplinen der Biotechnologie - der Synthetische Biologie, der Systembiologie und der Industriellen Biotechnologie - in ein gemeinsames Forschungsnetzwerk für Biotechnologien mit dem Akronym ERA CoBioTech überführt.

Im Aufgabenpaket „Developing a Strategic Agenda for ERA CoBioTech“ hat es sich ERA CoBioTech zur Aufgabe gemacht, eine integrierte, übergreifende Perspektive für die Biotechnologien zu entwickeln

In Kombination mit dem Konzept des European Biotechnology Hub, für dessen Umsetzung das SMWK im ERA CoBioTech Konsortium federführend zuständig ist, soll die Strategische Agenda richtungsweisend dazu beitragen, wichtige Innovationen in der Biotechnologie fortzuschreiben sowie die industrielle Biotechnologie, Systembiologie und synthetische Biologie als wesentliche Technologietreiber weiter zu entwickeln.

Etwa 2 Jahre nach Start des Projektes ERA CoBioTech wurde diese Strategische Agenda im November 2018 als zukünftige Ausrichtung von ERA CoBioTech veröffentlicht.

Die Agenda sowie weitere Informationen finden Sie unter www.cobiotech.eu/about-cobiotech/strategic-research-agenda.

Forschungsbereiche
Aus den drei Forschungsbereichen (Research Areas) des Calls ist im Forschungsprojekt der dritte (Research Area 3) obligatorisch zu bedienen und mit dem ersten (Research Area 1) und/ oder zweiten (Research Area 2) zu kombinieren.  © SMWK

ERA PerMed öffnet 2. Call “PERSONALISED MEDICINE: MULTIDISCIPLINARY RESEARCH TOWARDS IMPLEMENTATION”

+++ 11.01.2019: Das Europäische Forschungsnetzwerk Personalisierte Medizin ERA PerMed hat den zweiten Call veröffentlicht.

Das Gesamtbudget des zweistufigen Calls beträgt 30 Mio. Euro. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) beteiligt sich als Partner mit insgesamt 3 Mio. Euro am Call. Deadline für die Einreichung der Pre-Proposals ist der 7. März 2019 und Forscherinnen und Forscher sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind aufgerufen, mit ihren Partnern gemeinsame Anträge vorzubereiten und online einzureichen. Mit diesem zweiten Call, der nicht von der EU mitfinanziert wird, möchte ERA PerMed Forschungs- und Innovationsaktivitäten zwischen biomedizinischer Grundlagenforschung, Bioinformatik, Epidemiologie, klinischer und sozio-ökonomischer Forschung sowie Lösungen zur Integration von Personalisierter Medizin in die klinische Praxis und deren ethische, rechtliche und soziale Folgen fördern.

Alle wichtigen Dokumente zum Call sowie weitere Informationen zu den teilnehmenden Ländern/ Regionen und Förderorganisationen finden Sie auf den Internetseiten des ERA-Nets: www.erapermed.eu

Das SMWK fördert positiv evaluierte und zur Förderung empfohlene Projekte nach der Richtlinie EuProNet.

Für das Expertengremium des Calls, das die eingereichten Anträge evaluiert und in einer Ranking Liste zusammenstellt, werden noch Mitglieder gesucht! Sie sind herzlich eingeladen, als Experte oder Expertin in den KandidatInnen-Pool aufgenommen zu werden. Bei Interesse und Rückfragen setzen Sie sich bitte mit Frau Damm oder Frau Süptitz (SMWK – permed@smwk.sachsen.de) in Verbindung.

Sachsen bestätigt seine Exzellenz im Bereich Gesundheit auf internationalem Niveau

+++ 28.11.2018: Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) repräsentiert den Freistaat als Hauptpartner in einem großen EU-Projekt zur Personalisierten Medizin „Regions4PerMed“. Es umfasst wesentliche Themen wie Forschung in den Lebenswissenschaften, Big Data, integrierte Gesundheitssysteme, Innovationen sowie sozio-ökonomische und industrielle Aspekte.

Ein internationales Konsortium, bestehend aus den fünf Regionen Galizien (Spanien), Niederschlesien (Polen), Toskana und Lombardei (Italien) sowie Sachsen, wird vier Jahre lang von der EU mit Mitteln in Höhe von 1,7 Mio. Euro unterstützt, um die Implementierung von politischen Strategien zur Personalisierten Medizin voranzutreiben. Ziel ist die Einbindung von letztendlich 180 verschiedenen Regionen und über 1.000 Stakeholdern aus z.B. Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Krankenhäusern in ganz Europa.

In Sachsen soll der Fokus insbesondere auf die starke medizinische Forschung an den beiden Universitätskliniken in Dresden und Leipzig und den zahlreichen Forschungseinrichtungen gelegt werden. Außerdem soll der für Sachsen ebenfalls bedeutende Bereich der Gesundheitswirtschaft herausgestellt werden.

ERA PerMed: Vor-Ankündigung 2. Call PERSONALISED MEDICINE: MULTIDISCIPLINARY RESEARCH TOWARDS IMPLEMENTATION

+++ 20.11.2018:Das Europäische Forschungsnetzwerk Personalisierte Medizin ERA PerMed plant im Januar 2019 den zweiten Call für transnationale F&E-Projekte zum Thema „Multidisciplinary research towards implementation“ zu veröffentlichen.

Der Call ist zweistufig mit einer geplanten Deadline für die Pre-Proposals im März 2019 und einer geplanten Deadline für die Full-Proposals im Juni 2019. Antragssprache ist Englisch. Die zur Förderung empfohlenen Projekte sollen Anfang 2020 starten.

Das Gesamtbudget des Calls beträgt voraussichtlich ca. 30 Mio. Euro. Für Deutschland beteiligen sich das Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger DLR sowie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) über den Projektträger VDI. Insgesamt beteiligen sich 29 Förderorganisationen aus EU- und Nicht-EU-Ländern am Call, der ohne EU-Förderung durchgeführt wird. Ziel des Calls ist die Förderung von translationalen und interdisziplinären Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Personalisierten Medizin. Diese sollen eine engere Verbindung zwischen grundlegender biomedizinischer, klinischer und sozio-ökonomischer Forschung, Bioinformatik und Epidemiologie sowie der Integration von Personalisierter Medizin in der klinischen Praxis und die Untersuchung der ethischen, rechtlichen und sozialen Auswirkungen herstellen. Der Call umfasst drei Forschungsbereiche. Jeder Projektantrag muss mindestens ein Modul aus Forschungsbereich 3 und mindestens ein Modul aus den Forschungsbereichen 1 und 2 abdecken.

Weitere Informationen zu den beteiligten Ländern und Förderorganisationen sowie die ausführlichen Durchführungsbestimmungen zum zweiten Call finden Sie auf den Internetseiten des ERA PerMed. Informationen zur Förderung über die Richtlinie EuProNet finden Sie auf den Internetseiten des SMWK.

ERA CoBioTech öffnet zweiten Call!

+++ 22.10.2018: Der zweite Call des ERA-Netzes ERA CoBioTech ist seit 16. Oktober 2018 eröffnet. Im Fokus stehen innovative, multidisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die Ansätze der Synthetischen Biologie, der Systembiologie und der Bioinformatik mit biotechnologischen Methoden kombinieren, um verschiedene Rohstoffe und Bioressourcen nachhaltig in bio-basierte höherwertige Produkte umzuwandeln, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder um industrielle Prozesse in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit zu verbessern. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur CO2-Reduktion und zur Einsparung von fossilen Ressourcen geleistet werden. Forscherinnen und Forscher sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind aufgerufen, mit ihren Partnern gemeinsame Anträge vorzubereiten und bis zum 14.12.2018 online einzureichen. Der Call ist als einstufiges Verfahren (inkl. „rebuttal“ stage) organisiert. Die Call-Dokumente und weitere Informationen gibt es auf den Webseiten des ERA CoBioTech.

EuProNet – November-Ausschreibungsrunde zur »Anschubfinanzierung«

+++ 19.10.18: Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Vorbereitung von Netzwerkaktivitäten im Rahmen einer Antragstellung im 8. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZON 2020 mittels EuProNet-Richtlinie.

Bis zum 07.12.2018 können Anträge bei der Bewilligungsstelle, Sächsische Förderbank – Aufbaubank – (SAB), eingereicht werden. Die Antragsunterlagen finden Sie auf den Internetseiten der SAB. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Internetseiten des SMWK.

Voraussetzungen sind ein geplanter bzw. veröffentlichter Call im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (HORIZON2020) sowie ein bereits bestehendes Kernkonsortium und die nötige Basisinfrastruktur. Die maximale Höhe der beantragten Mittel beträgt 10.000€ für Partner und 20.000€ für Koordinatoren. Die Nähe des Vorhabenbeginns zur Deadline im Call des EU-Rahmenprogramms ist ein Kriterium im Evaluierungsverfahren. Antragsberechtigt sind sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen. Sie sollen bei der europäischen Vernetzung im Rahmen der Antragstellung in HORIZON2020 unterstützt werden. So können über die Richtlinie EuProNet die Förderung von beispielsweise zusätzlichem Personal, Dienstreisen zu Vernetzungstreffen oder die Durchführung von vernetzenden Workshops beantragt werden.

Europäisches Forschungsnetzwerk Biotechnologien: ERA CoBioTech
Vor-Ankündigung zum 2. Call „Biotechnology for a sustainable bioeconomy“ für transnationale Forschungsprojekte

+++ 21.09.2018 - ERA CoBioTech wird am 16.10.2018 den zweiten Call für transnationale F&E-Projekte zum Thema „Biotechnology for a sustainable bioeconomy“ mit einem Gesamtbudget von voraussichtlich 15,3 Mio. € veröffentlichen. Für Deutschland beteiligen sich daran das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger Jülich.

Der Call startet offiziell zum 16.10.2018 und wird als einstufiges Verfahren (inkl. „rebuttal“ stage) organisiert sein. Konsortien können ihre Anträge bis zum 14.12.2018, 13:00 Uhr online  einreichen.
Erfolgreiche Projekte sollen ab Sommer 2019 starten. Im Fokus des zweiten gemeinsamen Aufrufes stehen innovative, multidisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die Ansätze der Synthetischen Biologie, der Systembiologie und der Bioinformatik mit biotechnologischen Methoden kombinieren, um verschiedene Rohstoffe und Bioressourcen nachhaltig in bio-basierte höherwertige Produkte umzuwandeln, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder um industrielle Prozesse in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit zu verbessern. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur CO2-Reduktion und zur Einsparung von fossilen Ressourcen geleistet werden. Forscherinnen und Forscher sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden nach der RL EuProNet gefördert und sind aufgerufen mit ihren Partnern gemeinsame Anträge vorzubereiten.

Weitere Informationen zum ERA CoBioTech, den beteiligten Ländern und Förderorganisationen sowie die ausführlichen Durchführungsbestimmungen zum zweiten Call finden Sie hier.

EuProNet-Ausschreibungsrunde Sommer 2018 bis 27. Juli 2018

+++12.07.2018: Das SMWK öffnet eine Ausschreibungsrunde zur Förderung der Vorbereitung von Netzwerkaktivitäten in Horizont 2020 („Anschubfinanzierung“) für die Fördermonate August bis Dezember 2018. Die EuProNet-Projektanträge können bis zum 27.07.2018 bei der SAB eingereicht werden. Voraussetzung ist ein konkreter Call der EU-Kommission in Horizont 2020. Die beantragten Mittel dürfen einen Betrag von 15.000€ nicht übersteigen und müssen vollständig in 2018 zur Auszahlung kommen. Durch die Richtlinie EuProNet unterstützt das SMWK bereits seit März 2017 Maßnahmen im Rahmen der wettbewerblichen EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation (z.B. Horizont 2020).  Die Förderung umfasst neben Forschungsprojekten im Rahmen von Europäischen Forschungsnetzwerken (ERA-Nets) und der Durchführung von Netzwerkaktivitäten in bspw. Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) insbesondere die Vorbereitung von Anträgen für die Beteiligung an Ausschreibungen im Rahmen von Horizont 2020.

Im europäischen Wettbewerb zählt vor allem Exzellenz, doch oft können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese aufgrund fehlender Mittel und Kapazitäten gar nicht unter Beweis stellen und beteiligen sich deshalb nicht an Horizont 2020.
Dort setzt die EuProNet-Förderung an – es kann die Förderung von beispielsweise zusätzlichem Personal, Reisekosten oder ein Lektorat des fertigen Antrags in Englisch beantragt werden. Weitere Informationen zur Richtlinie erhalten Sie auf den Internetseiten des SMWK sowie die Antragsformulare auf den Internetseiten der SAB.

Präsentation der sächsischen Beteiligung an KICs im SMWK

+++15.06.18: Am 15. Juni 2018 präsentierten im SMWK Vertreter sächsischer Einrichtungen ihre Beteiligung an den Wissens- und Innovationsgemeinschaften, kurz KICs genannt. Staatssekretär Uwe Gaul eröffnete die Veranstaltung. Die TU Bergakademie Freiberg und das Helmholtz Institut für Ressourcentechnologie sind einer der Hauptpartner im KIC Raw Materials (Rohstoffe), sie präsentierten den aktuellen Stand des KICs sowie des regionalen KIC-Zentrums in Freiberg. Auch das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik in Chemnitz bewirbt sich mit einem großen Konsortium auf ein KIC zum Thema "Added Value Manufacturing" (Mehrwert in der Fertigung) und stellte im SMWK seinen Antrag vor. KICs sind europaweit agierende Netzwerke zu bestimmten Themenbereichen, in denen Akteure aus Wissenschaft, Bildung, Industrie und Wirtschaft eng zusammenarbeiten, um Innovationen aus der Forschung auf den Markt zu bringen. Diese KICs werden vom Europäischen Technologie Institut ausgeschrieben und gefördert.

ERA PerMed: Deadline für Full Proposal verschoben!

+++05.06.2018: Die Deadline für die Einreichung der Full Proposals im 1. Call des ERA-Nets PerMed ist jetzt der 26. Juli 2018.
Weitere Informationen zum Call und den einzureichenden Dokumenten gibt es auf den Internetseiten des ERA-Nets.

Pre-Proposal-Phase im ERA-Net ERA PerMed

+++23.04.2018: Im 1. Call des ERA-Nets PerMed wurden insgesamt rund 160 Pre-Proposals für internationale Verbundprojekte eingereicht. Auch die sächsische Beteiligung ist groß! Wer kommt in die nächste Runde? Am 5. Juli 2018 ist Deadline für die Full Proposals.

Europäische Plattform für Personalisierte Medizin

+++23.04.2018: Das SMWK bewirbt sich für den Freistaat Sachsen gemeinsam mit vier anderen europäischen Regionen um EU-Förderung in Millionenhöhe. Entstehen soll ein internationales Forum, wo sich sächsische und europäische Stakeholder aus dem Bereich Gesundheit austauschen, voneinander lernen und Pläne für die Zukunft schmieden können. Zu den strategischen Schwerpunkten zählen z.B. neben der europaweiten Koordinierung von Genom-Forschung und dem Umgang mit riesigen Mengen an Patientendaten auch der konkrete Einsatz von e-Health und die effektive Nutzung von Innovationsprozessen für Forschung, Industrie und Wirtschaft. Das Projekt soll aus EU-Mitteln in einer sogenannten „Coordination and Support Action“ im europäischen Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 finanziert werden. In diesem Programm investiert die Europäische Union über 10 Milliarden EURO in den Bereich Gesundheit. Die Entscheidung über die Förderung wird im Sommer 2018 erwartet. Profitieren würden insbesondere die Akteure des starken sächsischen Gesundheitssektors sowie die Patienten. Es sind zahlreiche Workshops und Konferenzen sowohl für Forscher und Vertreter von Gesundheitsinstitutionen als auch für Unternehmer und Patientengruppen geplant. Sie bieten die Möglichkeit der Vernetzung, des Erfahrungsaustausches und des Wissenstransfers mit europäischen Repräsentanten des Themengebietes. Zu den strategischen Schwerpunkten zählen z.B. neben der europaweiten Koordinierung von Genom-Forschung und dem Umgang mit riesigen Mengen an Patientendaten auch der konkrete Einsatz von e-Health und die effektive Nutzung von Innovationsprozessen für Forschung, Industrie und Wirtschaft.

Nächste Ausschreibung für Anschubfinanzierung für Herbst 2018 geplant

+++ Die nächste Ausschreibung für die EuProNet-Anschubfinanzierung für Netzwerkaktivitäten im Rahmen wettbewerblicher EU-Forschungsförderprogramme ist für Herbst 2018 geplant. Bis dahin werden die Antragsteller und Antragstellerinnen gebeten, keine weiteren EuProNet-Anträge einzureichen. Diese können erst wieder im Rahmen der Ausschreibung bearbeitet werden.

ERA-Net PerMed öffnet ersten Call!

+++ Der erste Joint Transnational Call des ERA-Nets PerMed ist seit 9. Februar eröffnet. Die Call-Dokumente und weitere Informationen gibt es auf den Webseiten des ERA-Nets PerMed. Der Call richtet sich thematisch an interdisziplinäre europäische Verbundprojekte, die (prä-)klinische Forschung mit Komponenten der Bio-Informatik verbinden. Eine Informationsveranstaltung von Seiten des SMWK findet am 9. März 2018 statt.

Die Spitzen der europäischen Forschungsförderung trafen sich in Dresden

+++ Beim ersten Plattform-Treffen der europäischen Biotechnologie und Lebenswissenschaften kamen am 30. und 31. Januar 2018 Vertreter der wichtigsten europäischen Förderinitiativen und der Europäischen Kommission sowie Wissenschaftler in Dresden zusammen. Die Tagung im SMWK diente der internationalen Vernetzung und Strategieentwicklung im Bereich Biotechnologien. Bei diesem Plattform-Meeting trafen zum ersten Mal über 60 Vertreter von knapp 20 europäischen Netzwerken, public-private Partnerships und Förderinstrumenten aus dem Feld der Biotechnologie und der Lebenswissenschaften mit der Beauftragten für Biotechnologien der Europäischen Kommission sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus ganz Europa zusammen. Die vorgestellten Aktivitäten und Fördermaßnahmen erreichen durch ihren europäischen Netzwerkcharakter ein Fördervolumen von mehreren Milliarden Euro und demonstrieren so die Reichweite und Bedeutung des Europäischen Forschungsraumes. Die vielfältigen Instrumente verbinden Forschung, Wirtschaft, Innovation und politische Strategien auf lokaler und internationaler Ebene. So ermöglichen sie einen grenzüberschreitenden Wissensaustausch und europäische Spitzenforschung auf höchstem Niveau. Unter den insgesamt 130 eingeladenen Teilnehmern waren auch Wissenschaftler aus Sachsen, die in der Diskussion zur Entwicklung der europäischen Biotechnologie sächsische Forschungsthemen auf die Agenda setzen konnten. Im direkten Austausch mit der Europäischen Kommission wurde unter anderem über gemeinsame Infrastrukturen und Förderpotenziale, die strategische Ausrichtung der Biotechnologie in Europa und Methoden zur Umsetzung der Ziele diskutiert.

1. Call des ERA-Net „PerMed“ im Februar 2018

+++ Seit 01. Dezember 2017 ist das SMWK Partner im europäischen Forschungsnetzwerk (ERA-Net) „ERA PerMed“. Das ERA-Net unterstützt nationale und regionale Forschungsstrategien und Fördermaßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Akteure im Bereich der personalisierten Medizin zu stärken. Basis hierfür bildet der ICPerMed Action Plan. Das SMWK hat als einer von 32 Partnern aus 22 Ländern die Möglichkeit, sowohl sächsische Forschungsthemen auf europäischer Ebene zu platzieren, als auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Sachsen mit einem Gesamtbudget von 1,5 Mio Euro pro Call gezielt zu fördern. Der erste Joint Transnational Call wird im Februar 2018 veröffentlicht und schließt voraussichtlich im April 2018. Er wird von der EU ko-finanziert und richtet sich thematisch an interdisziplinäre europäische Verbundprojekte, die (prä-)klinische Forschung mit Komponenten der Bio-Informatik verbinden. Die Vorankündigung des Calls finden Sie hier. Eine Informationsveranstaltung von Seiten des SMWK ist für Februar 2018 anberaumt.

Ausstellung „Europäische Mittel und sächsische Ideen – Wir forschen für die Zukunft!“

+++ Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeigte vom 5. Dezember 2017 bis 2. Februar 2018 eine Posterausstellung, die einen Einblick in die unterschiedlichen Schwerpunkte sächsischer Spitzenforschung ermöglicht.

Sächsische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beteiligen sich seit Jahren sehr erfolgreich an wettbewerblichen Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union wie beispielsweise HORIZON2020. Mit knapp 80 Milliarden Euro für die Laufzeit von 2014 bis 2020 ist dies das weltweit größte Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Gefördert werden neben einem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung insbesondere der EU-weite Austausch von wissenschaftlichen und technologischen Erkenntnissen durch Verbundprojekte sowie der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung neuartiger Produkte wird durch HORIZON2020 die gesamte Innovationskette abgedeckt.

Auch Sachsens Forscherinnen und Forscher haben im Rahmen von HORIZON2020 in den vergangenen drei Jahren über 230 Millionen Euro EU-Fördermittel eingeworben. Damit liegt Sachsen im bundesweiten Vergleich auf Rang sieben. Die meiste Förderung erhalten Projekte aus den Themengebieten Informations- und Kommunikationstechnologien, Gesundheit und Wohlbefinden, Transport, Klima- und Umweltschutz sowie Rohstoffforschung, Zukunftstechnologien, Energieeffizienz und Ernährung. Das Wissenschaftministerium unterstützt die Forscherinnen und Forscher bei der anspruchsvollen Antragstellung in HORIZON2020 durch die Beratungen über die Zentrale EU-Service-Einrichtung (ZEUSS). Außerdem können sie die Möglichkeiten der Richtlinie EuProNet in Anspruch nehmen, welche u.a. Netzwerkaktivitäten im Rahmen einer Antragstellung in HORIZON2020 fördert.

Die Posterausstellung im SMWK zeigte nun erstmals eine Auswahl sächsischer Forschungsprojekte, die sich erfolgreich im Wettbewerb um Fördergelder der Europäischen Union durchsetzen konnten. Es beteiligten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 25 Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitutionen und –zentren aus ganz Sachsen. Die thematische Bandbreite der rund 30 Ausstellungstafeln reichte von der Erforschung von Gehirnprozessen und der Herstellung explosionsstabiler Gepäckcontainer über die Untersuchung von soziopolitischen Störungen und die Förderung von Tiefseemineralien bis hin zu neuartigen Messmethoden in der Nanotechnologie und dem Einsatz eines neuen Impfwirkstoffes gegen das Nil-Virus.

1st European Biotech Hub – die Europäische Biotechnologiebranche zu Gast in Dresden

+++ Der Freistaat Sachsen, vertreten durch das SMWK, ist seit Dezember 2016 Partner im Europäischen Forschungsnetzwerk ERA CoBioTech und hat in dem von der EU geförderten strategischen Netzwerk die Federführung zur Errichtung des Ersten Europäischen Hub im Bereich der Biotechnologien (1st European Biotech Hub) übernommen.

Ziel dieses European Biotech Hub ist es, den für Europa wichtigen Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Forschung und Industrie im Bereich der Biotechnologien sowie angrenzenden Technologiefeldern  eine Plattform zu geben, um sich zu relevanten Themen interdisziplinär auszutauschen, Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Aktivitäten zu  planen. Dabei steht vor allem die Vernetzung von Politik, Forschung, Wissenschaft und Industrie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf europäischer Ebene im Vordergrund. Eine strategische Forschungsagenda auf dem Gebiet der Biotechnologie soll für Europa erstellt werden. Die erste von insgesamt sechs Veranstaltungen mit unterschiedlichen Teilnehmerkreisen fand vom 30. bis 31. Januar 2018 im SMWK in Dresden statt. Geladen waren Vertreter verschiedener strategischer EU-Instrumente, die Europäische Kommission sowie Repräsentanten aus Forschung, Wissenschaft, Politik und Industrie der EU-Mitgliedsstaaten sowie Argentinien, Israel, Türkei, Schweiz und Norwegen.

EuProNet – Ausschreibungsrunde zur »Anschubfinanzierung«

+++ Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert Netzwerkaktivitäten zur Vorbereitung einer Antragstellung im 8. EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation HORIZON 2020 mittels EuProNet-Richtlinie.

Sächsische Hochschulen nach §1 Absatz 1 des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen (An-Institute) mit Sitz in Sachsen sollen bei der europäischen Vernetzung im Rahmen der Antragstellung in HORIZON2020 unterstützt werden. So können sie über die Richtlinie EuProNet die Förderung von beispielsweise zusätzlichem Personal, Dienstreisen zu Vernetzungstreffen oder die Durchführung von vernetzenden Workshops beantragen. Voraussetzung sind eine Laufzeit der Vorhaben in 2017-2018 sowie ein geplanter oder bestehender Call der EU-Kommission in HORIZON 2020. Vom 16.10.2017 bis 26.11.2017 können Anträge bei der Bewilligungsstelle, Sächsische Förderbank – Aufbaubank – (SAB), eingereicht werden. Es gilt das Prinzip „first come – first served“.

SMWK ist Partner im ERA-Net ERA PerMed

+++ Am 28.07.2017 wurde das ERA-Net Cofund zur Personalisierten Medzin (ERA PerMed) von der Europäischen Kommission positiv evaluiert und kann nun die Vorbereitungen für den ersten Call aufnehmen. Das SMWK ist einer von 32 Partnern aus 21 europäischen und assoziierten Ländern. Dieses Netzwerk versteht sich als Motor und Plattform für bspw. Forschungsthemen der Strategischen Agenda für Forschung und Innovation (SRIA) für Personalisierte Medizin sowie des Action Plan von ICPerMed. Hier sollen herausragende innovative Forschungsprojekte gefördert werden. In Sachsen forschen z.B. das Universitäre Krebszentrum Leipzig, Wissenschaftler der TU Dresden oder das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung UFZ in diesem Bereich. Der erste europaweite Call, an dem sich auch sächsische Forschungseinrichtungen und Hochschulen beteiligen sollen, wird voraussichtlich 2018 veröffentlicht.

Informationsveranstaltung zur Richtlinie EuProNet im SMWK

+++ Am Freitag, 8.9.2017, fand im SMWK eine Informationsveranstaltung zur neuen Richtlinie EuProNet zur Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Rahmen der wettbewerblichen EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation vom 7. März 2017 statt.

Die RL EuProNet fördert Forschungsprojekte im Rahmen von Europäischen Forschungsnetzwerken (ERA-Nets), die Vorbereitung von Anträgen für die Beteiligung an  Ausschreibungen im Rahmen von Horizont 2020 („Anschubfinanzierung“) sowie die  Durchführung von Netzwerkaktivitäten in bspw. Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs). Staatsministerin Dr. Stange eröffnete die Veranstaltung, die maßgeblich vom Referat für EU-Angelegenheiten der Abteilung 4 organisiert und durchgeführt wurde. Die rund 50 Teilnehmenden konnten ihre Fragen an Vertreter des Referats und der SAB richten sowie nach dem offiziellen Teil auch untereinander in Kontakt treten.

NRW-Delegation mit SMWK im Erfahrungsaustausch zur EU-Forschungsförderung

+++ Eine Delegation des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 2. und 3. August 2017 den Freistaat Sachsen besucht, um sich mit Vertretern des sächsischen Wissenschaftsministeriums über Möglichkeiten, Perspektiven und Innovationen in der wettbewerblichen EU-Forschungsförderung auszutauschen.

Auf der Agenda standen neben Gesprächen mit der Zentralen EU Serviceeinrichtung Sachsen (ZEUSS) u.a. der Besuch der erfolgreichen Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft „KIC Raw Materials/Regional KIC-Center Freiberg“ an der TU Bergakademie Freiberg sowie beim European Project Center (EPC) der TU Dresden. Das „KIC Raw Materials“ mit Hauptsitz in Freiberg umfasst mehr als 100 Partner führender Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Europa, die in unterschiedlichen Teilen der Wertschöpfungskette der Rohstoffverarbeitung tätig sind. In diesem einzigartigen Netzwerk erhalten Forscher und Unternehmen die Möglichkeit, innovativ zusammenzuarbeiten und stärken so auch Sachsen als Forschungs- und Industriestandort. Das EPC der TU Dresden berät u.a. zu Programmen der europäischen Forschungs- und Strukturfondsförderung und begleitet Projekte von ihrer Idee bis zur konkreten Umsetzung. Diese zwei Projekte gelten als sächsische Erfolgsmodelle für die Beteiligung an wettbewerblichen EU-Forschungsförderprogrammen und für Beratungsstrukturen in der EU-Förderlandschaft und sorgten für Begeisterung beim Besuch aus Düsseldorf. Umgekehrt stellten die nordrhein-westfälischen EU-Referenten das Projekt „Brückenbildung NRW“ vor, das Synergien zwischen der Regional- und der Forschungsförderung der EU effizient bündelt. Somit werden beste Voraussetzungen für die Beteiligung an der europäischen Spitzenforschung geschaffen und insbesondere KMU gestärkt. NRW und Sachsen beteiligen sich erfolgreich am 8. Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020. So liegt Sachsen mit 423 erfolgreichen Projektbeteiligungen auf Platz sechs, während NRW die Rangliste anführt (Stand: 28.2.2017). Die beiden Bundesländer können im Austausch von Best-Practices in der EU-Forschungsförderung viel voneinander lernen und ein sächsischer Besuch am Rhein ist bereits anvisiert.

 

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