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    Ministerin Stange
    Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut
    Tag der deutschen Einheit in Dresden
    Wissenschaftsmeile zum Tag der Deutschen Einheit am 3.10.2016 in Dresden
    Mediziner
    Hauptinhalt

    Forschungsland Sachsen

    MERGE Chemnitz

    Forschen an Hochschulen

     Zwei Wissenschaftler

    Forschen in Einrichtungen

     Wissenschaflerin bei Untersuchungen

    Forschung voranbringen

    Mikroskop

    Sachsen hat sich zu einem herausragenden nationalen und internationalen Wissenschaftsstandort entwickelt. Exzellente wissenschaftliche Erkenntnisse in Forschungsfeldern wie der Krebsforschung, der Materialforschung, der Biotechnologie oder der Mikroelektronik haben ihren Ursprung in sächsischen Einrichtungen. Unsere Hochschulen und Forschungsinstitute sind eng vernetzt und mit ihrer hervorragenden personellen und technischen Ausstattung attraktiv für Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus aller Welt, die gern in Sachsen begrüßt werden.

    Unsere leistungsfähige Wissenschaftslandschaft lebt von Menschen, die Zukunftsfragen und gesellschaftliche Herausforderungen mit Neugierde und Ausdauer angehen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von heute stehen damit in guter Tradition. Große Namen, die mit Sachsen verbunden sind, wie Gottfried Wilhelm Leibniz, Carl Gustav Carus oder Wilhelm Ostwald sind mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen verknüpft. Sie stehen exemplarisch dafür, dass Sachsen über die Jahrhunderte immer ein Dreh- und Angelpunkt vielfältiger wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen war. In Sachsen lebt ein Forschergeist, der sich in zahlreichen Erfindungen zeigt, die von hier aus ihren Erfolgszug um die Welt angetreten haben – ein Geist, der weiter lebendig ist und ganz wesentlich dadurch geprägt und inspiriert wird, dass Sachsen auch ein einzigartiges künstlerisches und kulturelles Zentrum ist.

    Wissenschaft und Kunst sind im Grundgesetz geschützt – ohne Freiheit können sich Ideen nicht entfalten, erforscht oder auf Papier gebracht werden. Neben diesem Schutz sehen wir es als unsere Aufgabe an, durch adäquate Förderung der wissenschaftlichen Einrichtungen den historisch gewachsenen Standortvorteil zu unterstützen und auszubauen, ist er doch eine der wichtigsten Grundlagen für die erfolgreiche Entwicklung unseres Freistaats – ja unserer Gesellschaft insgesamt.

    Ziel von Horizont 2020 ist die Unterstützung exzellenter Vorhaben, um die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union in Wissenschaft und Wirtschaft zu steigern. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Freistaates Sachsen beteiligen sich seit Jahren mit ausgezeichneten Projekten erfolgreich an diesem Forschungsrahmenprogramm und sind durch europaweite Verbundvorhaben hervorragend vernetzt.

    Weitere Informationen finden Sie hier zum Download:

     Sachsens Universitäten gehen mit sieben Anträgen in das Rennen um die Förderung von Forschungsclustern im Rahmen der Exzellenzstrategie.  Bei der TU Dresden sind es Vollanträge für die Projekte „Zentrum für taktiles Internet“, „Physik des Lebens – Die dynamische Organisation lebender Materie“, „Translationales Regenerationscluster“, „Zentrum für Materiomik“, „Dresdner Zentrum für Elektronikinnovationen“ sowie der Verbundantrag „Komplexität und Topologie in Quantenmaterielien: Grundlegende Konzepte, Materialdesign und neue Technologien“, gemeinsam mit der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Die Universität Leipzig stellte einen Antrag zum Thema „Adipositas verstehen“.

    Die vier sächsischen Universitäten hatten Antragsskizzen für insgesamt 14 Forschungsvorhaben in der Förderlinie „Exzellenzcluster“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn eingereicht. Die TU Dresden ging mit acht Forschungsvorhaben ins Rennen um die Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Die Universität Leipzig, die TU Chemnitz und die TU Bergakademie Freiberg beteiligen sich mit je zwei Antragsskizzen an der ersten Begutachtung für die Förderung von Exzellenzclustern. Bundesweit waren 195 Antragsskizzen eingereicht worden.

    Welche Cluster ab 1. Januar 2019 gefördert werden, entscheidet im September 2018 die Exzellenzkommission des Bundes und der Länder. Für Exzellenzcluster werden rund 385 Millionen Euro Fördermittel pro Jahr zur Verfügung gestellt. Es werden für 45 bis 50 Förderfälle Mittel zwischen jeweils drei bis zehn Millionen Euro pro Exzellenzcluster jährlich veranschlagt. Die Förderlaufzeit beträgt sieben Jahre. Eine Verlängerung der Förderung um weitere sieben Jahre ist möglich.

    Im Dezember 2018 können Universitäten mit einer genügenden Anzahl an bewilligten Forschungsclustern Anträge für die Förderlinie Exzellenzuniversität stellen. Darüber wird im Jahr 2019 entschieden. Für acht bis elf Exzellenzuniversitäten werden jährliche Mittel von rund 148 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Es wird erwartet, dass sich die TU Dresden, deren Zukunftskonzept bereits im Rahmen der bisherigen Exzellenzinitiative gefördert wird, erneut um diese Förderung bewirbt.

    An der TU Dresden werden zwei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule durch die Exzellenzinitiative gefördert. Darüber hinaus konnte sich die TU Dresden im Jahre 2012 mit ihrem Zukunftskonzept „Die synergetische Universität“ auch in der dritten Förderlinie der Exzellenzinitiative zum Ausbau der universitären Spitzenforschung erfolgreich behaupten. Derzeit werden die Zukunftskonzepte von 11 Universitäten in Deutschland im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert.  Das Zukunftskonzept der TU Dresden »The Synergetic University« beinhaltet Strategien zur Gewinnung der besten Köpfe bei Lehrenden und Studierenden, die Bündelung der 14 Fakultäten in fünf Schools/Bereiche mit weitreichenden Kompetenzen und Zuständigkeiten, die Optimierung von Verwaltungs- und Unterstützungsprozessen und - nicht zuletzt - die Weiterentwicklung von DRESDEN-concept als Partnerschaft mit außeruniversitären Forschungs- und Kultureinrichtungen.

    Die beiden aktuellen Exzellenzcluster der TU Dresden betreiben Spitzenforschung in den Bereichen Elektronik und Regenerative Medizin. Das Cluster »Center for Advancing Electronics Dresden« (CfAED) sucht an der Schnittstelle zwischen Mikro-/Nanoelektronik, Materialwissenschaften und Informationstechnik nach neuen Ansätzen in der Halbleitertechnologie. Auch Wissenschaftler der TU Chemnitz arbeiten am Dresdner Cluster CfAED mit. Dresden ist bereits heute der größte Mikroelektronikstandort Europas. Der Cluster ist deshalb von besonderer strategischer Bedeutung für die Region.

    Im »Zentrum für Regenerative Therapien« (Center for Regenerative Therapies Dresden – CRTD) wird Forschung zu den regenerativen Fähigkeiten des menschlichen Körpers betrieben. Darauf aufbauend sollen neue Therapiemöglichkeiten in den Bereichen Hämatologie/Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen und Knochenregeneration entwickelt werden.

    Die Internationale Graduiertenschule für Biomedizin und Bioengineering Dresden (DIGS-BB) hat sich seit 2006 zu einem Leuchtturm unter den internationalen Doktorandenprogrammen in Deutschland entwickelt. Derzeit stehen den jungen Wissenschaftlern drei verschiedene Promotionsprogramme zur Auswahl. Den Promovierenden bieten 91 Arbeitsgruppen von elf Einrichtungen die Möglichkeit, wissenschaftliche Erfahrungen in einem vielfältigen thematischen Spektrum zu sammeln. Mit ihrer thematischen Ausrichtung ergänzt die DIGS-BB den Exzellenzcluster CRTD.

    An der Technischen Universität Chemnitz gibt es seit 2012 den Exzellenzcluster »Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen« (MERGE – Merge Technologies for Multifunctional Lightweight Structures). Das Hauptanliegen des Clusters ist die Verschmelzung von großserientauglichen Basistechnologien zur ressourceneffizienten Herstellung von Leichtbaustrukturen hoher Leistungs- und Funktionsdichte. Strukturelemente verschiedener Beschaffenheit wie Metalle, Kunststoffe oder textile Bewehrungen in Kombination mit Sensoren, Aktoren oder Generatoren führen zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als lasttragende Elemente im Leichtbau. Gleichzeitig soll Material durch Verwendung dieser funktionellen hybriden Leichtbaustrukturen eingespart werden und die Produktion ressourcenschonender erfolgen. Zudem arbeiten Wissenschaftler der TU Dresden am Chemnitzer Cluster MERGE in einzelnen Teilprojekten mit. Auch wenn ein neuer Antrag im Rahmen der Exzellenzstrategie nicht erfolgreich genug war, um eine weitere Förderung auch über 2019 hinaus zu ermöglichen, so wird das Forschungs- und Transferthema Leichtbau weiterhin eine hohe Bedeutung für die TU Chemnitz behalten.

    Presseinformationen zum Thema Forschung

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