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    Ministerin Stange
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    Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut
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    Tag der deutschen Einheit in Dresden
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    Wissenschaftsmeile zum Tag der Deutschen Einheit am 3.10.2016 in Dresden
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    Mediziner
    Hauptinhalt

    Forschungsland Sachsen

    MERGE Chemnitz

    Forschen an Hochschulen

     Zwei Wissenschaftler

    Forschen in Einrichtungen

     Wissenschaflerin bei Untersuchungen

    Forschung voranbringen

    Mikroskop

    Ernährung, Gesundheit, Energie, Klimawandel, Kommunikation, friedliches Miteinander und viele Themen mehr – unsere Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen. Es geht um nicht weniger, als den Planeten Erde, seine Atmosphäre und das Überleben der Vielfalt der auf der Erde befindlichen Lebensformen zu erhalten. In diesem Zusammenhang geht es aber auch um wirtschaftliche Interessen und um Arbeitsplätze. Es geht um Konsum und um Verzicht. Es geht um Überfluss in einem Teil und Not in anderen Teilen der Welt. Wie muss und kann die Gesellschaft mit ihren widersprechenden Interessen in die notwendigen Entscheidungsprozesse einbezogen werden?

    Wenn Probleme komplex sind, müssen auch die Lösungen komplex sein. Hier richtet sich der Blick auf die Forschung. Aufgabe der Wissenschaft ist es, mit ihren Methoden die Spannungsfelder zwischen den verschiedenen Interessen und Polen herauszuarbeiten und Handlungsspielräume aufzuzeigen. Dieser Herausforderung stellen sich auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in sächsischen Einrichtungen.

    Seit 2014 läuft das achte Forschungsrahmenprogramm der EU HORIZON 2020 mit einem Budget von rund 77 Milliarden Euro. Die Mittelvergabe erfolgt nach Kriterien der Exzellenz im europäischen Wettbewerb. Am Wettbewerb um die Mitteleinwerbung aus HORIZON 2020 sollen und müssen sich sächsische Forscherinnen und Forscher – angesichts künftig sinkender Strukturfondsmittel – zunehmend beteiligen. Zum Auftakt des Rahmenprogramms organisierte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst daher im März 2014 eine Veranstaltung, auf der Vertreter der Europäischen Kommission ausgewählte Programmteile vorstellten.

    Die einzelnen Präsentationen finden Sie hier zum Download:

    Die 4 sächsischen Universitäten haben Anfang April 2017 Antragsskizzen für insgesamt 14 Forschungsvorhaben in der Förderlinie »Exzellenzcluster« bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn eingereicht.  Die meisten Skizzen reichte die TU Dresden ein. Sie geht mit 8 Forschungsvorhaben ins Rennen um Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Die Universität Leipzig, die TU Chemnitz und die TU Bergakademie Freiberg beteiligen sich mit je zwei Antragsskizzen an der ersten Begutachtung für die Förderung von Exzellenzclustern. Am 28. September 2017 gibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt, für welche der Antragsskizzen ein Vollantrag gestellt werden darf. Ein Jahr später fällt die Entscheidung, welche Exzellenzcluster tatsächlich ab 2019 für sieben Jahre gefördert werden.

    Die TU Dresden erhielt 2012 den Titel »Exzellenzuniversität« durch die erfolgreiche Einwerbung von zwei Exzellenzclustern und einer Graduiertenschule. Der erfolgreiche Antrag beinhaltet ebenfalls das Zukunftskonzept »The Synergetic University«,das die TU Dresden zu einer internationalen Spitzenuniversität entwickeln soll. Dazu zählen Strategien zur Gewinnung der besten Köpfe bei Lehrenden und Studierenden, die Bündelung der 14 Fakultäten in fünf Schools mit weitreichenden Kompetenzen und Zuständigkeiten, die Optimierung von Verwaltungs- und Unterstützungsprozessen und schließlich die Weiterentwicklung von DRESDEN-concept als enge Partnerschaft mit außeruniversitären Forschungs- und Kultureinrichtungen.

    Die beiden bewilligten Exzellenzcluster der TU Dresden betreiben Spitzenforschung in den Bereichen Elektronik und Regenerative Medizin. Das »Center for Advancing Electronics Dresden« (CfAED) sucht an der Schnittstelle zwischen Mikro-/Nanoelektronik, Materialwissenschaften und Informationstechnik nach neuen Ansätzen in der Halbleitertechnologie. Auch Wissenschaftler der TU Chemnitz arbeiten am Dresdner Cluster CfAED mit. Dresden ist bereits heute der größte Mikroelektronikstandort Europas. Der Cluster ist deshalb von besonderer strategischer Bedeutung für die Region.

    Im »Zentrum für Regenerative Therapien« (Center for Regenerative Therapies Dresden – CRTD) wird Forschung zu den regenerativen Fähigkeiten des menschlichen Körpers betrieben. Darauf aufbauend sollen neue Therapiemöglichkeiten in den Bereichen Hämatologie/Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen und Knochenregeneration entwickelt werden.

    Die Internationale Graduiertenschule für Biomedizin und Bioengineering Dresden (DIGS-BB) hat sich seit 2006 zu einem Leuchtturm unter den internationalen Doktorandenprogrammen in Deutschland entwickelt. Derzeit stehen den jungen Wissenschaftlern drei verschiedene Promotionsprogramme zur Auswahl. Den Promovierenden bieten 91 Arbeitsgruppen von elf Einrichtungen die Möglichkeit, wissenschaftliche Erfahrungen in einem vielfältigen thematischen Spektrum zu sammeln. Mit ihrer thematischen Ausrichtung ergänzt die DIGS-BB den Exzellenzcluster CRTD.

    Exzellenz auch an der Technischen Universität Chemnitz: Hier gibt es seit 2012 den Exzellenzcluster »Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen« (MERGE – Merge Technologies for Multifunctional Lightweight Structures). Das Hauptanliegen des Clusters ist die Verschmelzung von großserientauglichen Basistechnologien zur ressourceneffizienten Herstellung von Leichtbaustrukturen hoher Leistungs- und Funktionsdichte. Strukturelemente verschiedener Beschaffenheit wie Metalle, Kunststoffe oder textile Bewehrungen in Kombination mit Sensoren, Aktoren oder Generatoren führen zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als lasttragende Elemente im Leichtbau. Gleichzeitig soll Material durch Verwendung dieser funktionellen hybriden Leichtbaustrukturen eingespart werden und die Produktion ressourcenschonender erfolgen. Zudem arbeiten Wissenschaftler der TU Dresden am Chemnitzer Cluster MERGE in einzelnen Teilprojekten mit.

    Presseinformationen zum Thema Forschung

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