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Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Rundbogen-Pavillon, der mithilfe der neuen Betonbauweise hergestellt wurde
Ein wichtiges Leuchtturmprojekt der TU Chemnitz ist das über den EFRE mit rund 900.000 Euro geförderte Projekt FRPcrete, das im Forschungsbereich Leichtbau im Bauwesen durchgeführt wird. Das Ziel des sechsköpfigen Teams ist die Entwicklung einer Verarbeitungstechnologie, mit der sich frei geformte Betonfertigteile ohne den Einsatz von Stahl herstellen lassen, die sehr dünn und leicht, aber dennoch widerstandsfähig sind. Einen Eindruck von der Beschaffenheit des Materials kann man sich jedoch schon heute verschaffen: Mitten auf dem Campus, direkt neben dem Sportstadion, steht ein filigran geformter Rundbogen-Pavillon, der mithilfe der neuen Betonbauweise hergestellt wurde.  © Technische Universität Chemnitz, Institut für Strukturleichtbau

In der aktuellen Förderperiode stehen insgesamt 215 Millionen Euro aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit, um Projekte zu unterstützen, welche die anwendungsorientierte Forschungsinfrastruktur verbessern (z. B. Neu- und Umbauten oder die Ausstattung mit Geräten) oder innovative anwendungsnahe Forschungsvorhaben und Entwicklungsprojekte zu fördern. Davon erfasst sind auch sog. Inkubationsprojekte, d. h. vorwettbewerbliche Forschungsarbeiten im Rahmen einer konkreten Ausgründungsaktivität. Ziel der Förderung ist, den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft zu verbessern.

Die Einzelheiten zur Förderung regelt die Richtlinie des SMWK über die Gewährung von Zuwendungen für Forschungsinfrastruktur und Forschungsprojekte im Bereich anwendungsnaher Forschung vom 9. Februar 2015 (RL Forschung InfraPro).

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank, welche auch zu den damit in Zusammenhang stehenden Fragen berät.

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